Mick Jagger ist überzeugt davon, dass Charlie Watts sich gewünscht hätte, dass die Rolling Stones auf Tour gehen.
Die ikonische Rockband ist seit dieser Woche mit ihrer ‚No Filter‘-Tour in Nordamerika unterwegs. Allerdings ist dieses Mal alles anders, denn ihr Drummer Charlie Watts ist letzten Monat verstorben. Keine Frage, dass der Musiker ein großes Loch hinterlassen hat. Wie Frontmann Mick Jager enthüllt, bieten die Auftritte den Rockern die Gelegenheit, sich mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen.

„Wir hätten letztes Jahr spielen sollen. Wir konnten es aus offensichtlichen Gründen nicht tun, wegen der Pandemie. Und ich dachte einfach und ich glaube, dass jeder andere in der Band das dachte, dass wir einfach weitermachen sollten“, erzählt der Sänger. „Nach den ersten paar Shows glaube ich, dass ich mich ziemlich gut darüber fühle. Ich bin froh, dass wir es tun. Ich weiß, dass Charlie wollte, dass wir es tun“, erklärt er im Gespräch mit ‚Apple Music 1‘.

Auch die Fans hätten sich das Live-Comeback der ‚Paint It Black‘-Hitmacher lange herbeigewünscht. „Natürlich ist es anders und natürlich ist es auf gewisse Art traurig und so weiter. Aber ich meine, du gehst einfach da raus und rockst es raus und fühlst dich besser. Es ist sehr reinigend“, schildert der 78-Jährige. „Also ja, es ist wirklich gut.“

©Bilder:BANG Media International – Mick Jagger And Charlie Watts Rolling Stones 2005 – Avalon