Laut Mike Moh bewies Quentin Tarantino am Set von ‚Once Upon a Time in Hollywood‘ ein "unglaubliches" Wissen über Bruce Lee.
Der neunte Film des Kult-Regisseurs spielt im Hollywood des Jahres 1969 und erzählt die Geschichte des strauchelnden Western-Stars Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und seines Stunt-Doubles Cliff Booth (Brad Pitt). In dem Streifen tauchen auch Figuren aus dem echten Leben auf, unter anderem Sharon Tate (Margot Robbie), Charles Manson (Damon Herriman) und Martial Arts-Legende Lee (Moh). Nun erklärte der 35-jährige Darsteller, der ‚Pulp Fiction‘-Filmemacher wisse "so viel" über "jeden Film, der jemals gemacht wurde" und verriet, dass er und Tarantino zu Beginn ihrer Bekanntschaft eine Stunde über den legendären Schauspieler sprachen und er dabei realisierte, wie "wichtig Bruce für ihn persönlich" ist. ‚Collider‘ sagte Moh: "[Tarantino] ist ein riesiger Bruce Lee-Fan und er weiß so viel über jeden einzelnen Film, der jemals gemacht wurde. Es ist wirklich unglaublich. Ich erinnere mich an das erste Mal, dass ich ihn traf, als ich vorsprach. Wir sprachen 20 bis 30 Minuten lang einfach über Bruce [Lee]. Nachdem ich ihn traf, bemerkte ich einfach, wie wichtig das für ihn ist und wie wichtig Bruce für ihn persönlich und für diesen Film ist."

Der ‚Inhumans‘-Star, der im amerikanischen Taekwondo den schwarzen Gürtel besitzt, öffnete sich auch bezüglich seiner Inspiration, die Martial Arts zu erforschen, und nannte Lees 1973er Film ‚Der Mann mit der Todeskralle‘ als das, was für ihn "die Tür weit aufstieß". Er berichtete: "Als mich als Kind der erste Kung Fu-Film ‚Rumble in the Bronx‘ süchtig machte, bevor ich überhaupt mit Martial Arts anfing – Jackie Chan und das war irgendwie meine Einführung. Dann sah ich ‚Der Mann mit der Todeskralle‘ und das stieß die Tür weit auf, es war wie ein Wurmloch, nicht nur für Bruce Lee, sondern auch für Martial Arts."