Miriam Neureuther hält Erinnerung an Rosi Mittermaier lebendig
Rosi Mittermaier starb 2023 an Krebs. Schwiegertochter Miriam Neureuther verrät nun, wie sie und Felix Neureuther die Erinnerung an die Skilegende für die vier Kinder lebendig halten.
Dreieinhalb Jahre ist es her, dass Rosi Mittermaier (1950-2023) im Alter von 72 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Die zweifache Olympiasiegerin hinterließ nicht nur im Wintersport eine große Lücke, sondern auch in ihrer Familie. Schwiegertochter Miriam Neureuther (36) hat nun verraten, wie sie und Ehemann Felix Neureuther (42) die Erinnerung an die verstorbene Skilegende wachhalten - besonders auch für ihre Kinder.
"Die Kinder wissen alle, wer ihre Oma ist", sagt die ehemalige Biathletin gegenüber "Bunte.de". Auch wenn ihr jüngster Sohn Mats (1) zum Zeitpunkt von Mittermaiers Tod noch nicht geboren war, soll er ebenso wie seine Geschwister eine Verbindung zu seiner Großmutter aufbauen können.
Felix und Miriam Neureuther heirateten 2017 und sind Eltern von vier Kindern: Tochter Matilda (8) kam 2017 zur Welt, 2020 folgte Sohn Leo, 2022 dann Tochter Lotta und im März 2025 der einjährige Mats.
Miriam Neureuther bewahrt Familienerinnerungen
Für Miriam und Felix Neureuther sei es selbstverständlich, die verstorbene Familienangehörige weiterhin in das Familienleben einzubeziehen. Dazu gehöre, über sie zu sprechen und gemeinsam alte Fotos anzuschauen. Gerade für die Kinder sei es wichtig, Erinnerungen zu teilen und ihre Oma auf diese Weise kennenzulernen.
Dass der Verlust nicht nur an bestimmten Tagen schmerzt, macht Miriam ebenfalls deutlich. Auf die Frage, ob die Trauer in der Adventszeit besonders spürbar sei, antwortet sie: "Es ist leider im ganzen Jahr so." Wenn wichtige Ereignisse anstehen und ein geliebter Mensch fehlt, werde die Abwesenheit immer wieder deutlich. "Das ist immer traurig", sagt sie im Interview.
Apfelstrudel nach dem Rezept von Oma Rosi
Eine besonders liebevolle Erinnerung an ihre Schwiegermutter hat Miriam Neureuther in ihr neues Buch "Tannenduft und Glitzerschnee. Ein Winter- und Weihnachtsbuch für die ganze Familie" aufgenommen. Neben norwegischen Traditionen aus Miriams eigener Familie und deutschen Weihnachtsbräuchen findet sich darin auch ein Apfelstrudel-Rezept von Rosi Mittermaier.
Dass das Rezept einen Platz im Buch bekommen sollte, war für Miriam wichtig. "Es ist ein Buch für die ganze Familie von unserer ganzen Familie. Da darf keiner fehlen", erklärt sie. Was den Apfelstrudel besonders macht? "Dass keine Rosinen drin sind", verrät sie schmunzelnd. Außerdem würden die Äpfel fein geschnitten und nicht gehobelt. Diese Aufgabe übernimmt in der Familie Felix Neureuther.
(ncz/spot)