Neben den Menschen in der Ukraine und denjenigen, die zurzeit vor dem Krieg fliehen, bangen vor allem Angehörige weltweit, die Familie im Krisengebiet haben. Motsi Mabuse (40) ist durch ihren ukrainischen Ehemann Evgenij Voznyuk (38) besonders betroffen. Evgenijs Eltern leben in dem Land, das Paar ist in ständiger Sorge um die Verwandten. Zurzeit scheint es ihnen aber noch gut zu gehen.

"Wir hören die Bomben im Hintergrund"

"Unsere Eltern sind in Sicherheit, haben aber keine Möglichkeit rauszukommen! Absolut alles wurde heruntergefahren", schrieb die 'Let's Dance'-Jurorin auf Instagram. Ihre Schwiegermutter habe am Telefon bitterlich geweint. Gegenüber 'Bild' verriet sie: "Wir haben jede Stunde Kontakt. Wir telefonieren mit ihnen, hören dann die Bomben im Hintergrund." Bislang sei es ihnen noch nicht möglich, die Ukraine zu verlassen: "Sie werden am Bahnhof zurückgeschickt. Nur Eltern mit Kindern kommen im Moment raus."

Motsi Mabuse packt an

Auf Social Media gibt Motsi Mabuse jetzt regelmäßig Informationen zur russischen Invasion, dort hat sie auch ihren Aufruf zur Hilfe gestartet. Die Tänzerin packt selbst kräftig mit an, hat gemeinsam mit Evgenij und dem Bürgermeister der Stadt Kelkheim eine Sammelstelle für Hilfsgüter eingerichtet, schleppt Kisten. "Wie ihr alle wisst, sind wir persönlich ebenfalls von der derzeitigen Situation in der Ukraine betroffen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, alles in unserer Macht stehende zu tun, um ebenfalls zu helfen", erklärte Motsi und appelliert an ihre Follower, großzügig zu spenden. "Evgenij wird zusammen mit der Familie Lingenau am Ende der Woche die Spenden mit dem Transporter in das Grenzgebiet bringen."

Natürlich macht sich Motsi auch Sorgen um Evgenij, der die Reise Richtung Kriegsgebiet antritt. Der habe sie jedoch beruhigt, so die Tänzerin zu Bild. "Er hat mir versprochen, nicht in die Ukraine hineinzugehen", erklärte Motsi Mabuse.

Bild: Tobias Hase/picture-alliance/Cover Images