Nach heftiger Kritik: Justin Bieber rechtfertigt sich für Martin-Luther-King-Zitat

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Justin Bieber (27) hat vor wenigen Wochen sein langersehntes neues Album 'Justice' herausgebracht. Die Reaktionen fielen eher verhalten aus. In diversen Besprechungen wurde unter anderem kritisiert, dass neben den unpolitischen Liebesliedern eine unpassende Rede von Martin Luther King eingesetzt wurde.

Justin Bieber meinte es nur gut

Die erklingt nämlich bereits vor dem ersten Song '2 Much'. Darüber hinaus gibt es noch ein kurzes Zitat des legendären Zivilrechtlers vor 'Die For You', einem Liebeslied für Justins Frau Hailey. Die Verbindung von King und poppigen Liebesliedern trivialisiere die Zivilrechts-Bewegung, die mehr Rechte für Schwarze erkämpft hat, so der Vorwurf. Doch Justin meinte es nur gut, versicherte er jetzt in 'Bieber Nation' auf der App Clubhouse: "Ich bin Kanadier, und sie haben uns in der Schule nichts über die Geschichte der Schwarzen beigebracht. Es war einfach nicht Teil unseres Bildungssystems. (…) Ich habe diese Plattform, um diesen echten Moment von Martin Luther King zu teilen, von dem wir wissen, dass er bald für das sterben musste, wofür was er einsteht."

Noch nicht ausgelernt

Die Kritik nehme er aber an: "Ich möchte noch wachsen und über all die sozialen Ungerechtigkeiten lernen. Ich möchte lernen, was es für mich heißt, ein besserer Menschen zu werden; was es für meine Freunde heißt, besser zu werden. Ich weiß, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe. Ich liebe es, wenn Menschen sich mein Album anhören und damit Dialoge gestartet werden und sie dann sagen: 'Hey, wie kommt er von Martin Luther King zu einem Liebeslied?'"

Justin Bieber versuche aber keineswegs, eine Verbindung zwischen sich und Martin Luther King herzustellen: "Deshalb will ich auch nie über soziale Ungerechtigkeit sprechen … oder ich wollte nicht derjenige sein, der darüber spricht. Ich habe noch so viel zu lernen. Ich kenne aber diesen Menschen (Martin Luther King), der bereit war, für das zu sterben, an das er geglaubt hat."

Bild: Faye's Vision/Cover Images

via Cover Media

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