Nadja Benaissa verurteilt den Rausschmiss von Jessica Wahls

Nadja Benaissa verurteilt den Rausschmiss von Jessica Wahls.

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Nadja Benaissa verurteilt den Rausschmiss von Jessica Wahls
Foto: BANG Media International / dpa

Nadja Benaissa spricht offen über den Rausschmiss von Jessica Wahls.

Die No Angels wurden einst als Quintett bekannt. Doch die erste Besetzung der erfolgreichen Girlgroup blieb nicht lange bestehen. Bereits einige Jahre nach dem Start war Jessica Wahls nicht mehr Teil der Formation. Heute blickt Nadja Benaissa kritisch auf die damalige Entscheidung zurück und macht deutlich: Freiwillig habe ihre Kollegin die Band keineswegs verlassen.

In der aktuellen Staffel von 'Promi Big Brother' sprach Benaissa mit ihren Mitbewohnern über die Geschichte der No Angels. "Wir waren zu fünft ursprünglich", erinnerte sich die Sängerin. Bei Jessicas Abschied habe es sich jedoch nicht um einen selbst gewählten Schritt gehandelt. "Jess ist nicht gegangen, sie wurde gegangen." Von einem persönlichen Zerwürfnis zwischen den Sängerinnen will Benaissa ebenfalls nichts wissen. Im Gegenteil: Für Wahls findet sie auch rückblickend ausschließlich positive Worte. "Nein, Jess ist die Netteste überhaupt", erklärte sie. Verantwortlich für die Trennung sei vielmehr das damalige Management gewesen.

Gleichzeitig nimmt sich Benaissa selbst und ihre damaligen Bandkolleginnen nicht aus der Verantwortung. Aus heutiger Sicht hätten die vier verbliebenen Sängerinnen ihrer Kollegin entschiedener den Rücken stärken müssen. "Es war das Management, aber wir als Band waren auch nicht ganz unschuldig", räumte sie ein. Benaissa ist überzeugt, dass ein geschlossenes Auftreten der Gruppe die Situation möglicherweise verändert hätte. "Wenn wir uns für sie eingesetzt hätten, richtig, hätte das so nicht funktioniert", sagte sie. Besonders problematisch findet sie dabei den damaligen Umgang mit Wahls' Schwangerschaft. "Sie wurde gegangen, weil sie schwanger wurde. Damals hat man gedacht, das kann nicht funktionieren mit dem Job", schilderte Benaissa. Eine Begründung, die sie heute mit großer Distanz betrachtet. Für die Sängerin ist der Vorgang rückblickend schlicht nicht akzeptabel. "Richtig, richtig schlimm. Ein Unding."

Wahls selbst hat später auch über die schwierige Zeit nach ihrem Ausscheiden aus der Band gesprochen. In einem Interview mit 'Bunte' berichtete sie unter anderem von erheblichen finanziellen Problemen und davon, dass sie sich zeitweise in einer existenziell schwierigen Lage befunden habe. Benaissa bedauert nicht nur die Entscheidung des damaligen Managements, sondern auch das eigene Verhalten. Dass sie und die anderen No Angels damals nicht energischer für Wahls eingetreten seien, beschäftigt sie offenbar bis heute. Ihr rückblickendes Urteil fällt entsprechend deutlich aus: "Wir haben da verk***t, leider!"