Will frau nicht haben: Schauspielerin Naomie Harris (45) wurde von einem Kollegen betatscht, traute sich aber nicht, etwas dagegen zu sagen.

"Mein #MeToo-Erlebnis"

Die Britin berichtete im Gespräch mit der 'Mail on Sunday' über die Auswirkungen der #MeToo-Bewegung auf die Filmszene und kam dabei auch auf eine Sache zu sprechen, die ihr selbst passiert sei. So fasste ein Kollege bei einem Vorsprechen unter ihren Rock und es gab kein Aufschrei. Sie traute sich jedenfalls nicht, etwas zu sagen – andere allerdings auch nicht. "Das war so schockierend, denn im Raum waren noch der Casting-Director und der Regisseur", erinnerte sich der Bond-Star mit Schaudern. "Und natürlich sagte niemand etwas, denn er war ja so ein großer Star. Das war mein MeToo-Erlebnis und ich hab noch Glück gehabt, denn das war nichts, was nicht schon vielen anderen passiert war."

Naomie Harris glaubt, dass sich Hollywood geändert hat

Unschön wie das Erlebnis war, glaubt die Darstellerin allerdings, dass es heute nicht mehr so passieren würde. Heutzutage würde so ein Benehmen gleich geahndet. Sie hätte es jedenfalls erlebt. "Die Dinge haben sich schon geändert: Bei einem Projekt, bei dem ich mitgemacht habe, gab es einen #MeToo-Fall und da gab es kein Zögern, der Angreifer wurde sofort entlassen." Wollen wir mal hoffen, dass Naomie Harris Recht hat und solche Übergriffe an Filmsets oder im Theater gleich bestraft werden.

Bild: GRAHAM WHITBY BOOT/startraksphot