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Neues Album „Golden“: Kylie Minogue hat den Country entdeckt

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Pop-Diva Kylie Minogue (49) steht seit vielen Jahren für tanzbaren Disco-Sound. Mit „Golden“, ihrem ersten Album seit vier Jahren, schlägt die australische Sängerin nun allerdings ganz neue, ungewohnte Töne an. Gleich der Opener „Dancing“, der auch die erste Single-Auskopplung ist, weist den Weg für die elf danach kommenden Tracks: Minogue mischt vermehrt Elemente aus der Country-Musik in ihren Sound.

Der Grund für diese Neuausrichtung ist ganz einfach: Das Album wurde in Nashville aufgenommen, dem Country-Mekka schlechthin. Dort arbeitete Minogue mit den unterschiedlichsten Country-Musikern zusammen. Was zunächst ungewohnt klingt, der Song „A Lifetime To Repair“ etwa wird sogar durch ein Banjo getragen, entpuppt sich zunächst als guter Schachzug. Die Mischung klingt frisch, verbreitet richtig gute Laune und geht schnell ins Ohr.

Gerade beim Titeltrack „Golden“ klappt die Symbiose am besten und auch die Up-Tempo-Nummer „One Last Kiss“ und das balladeske „Shelby ’68“ wissen zu überzeugen. Leider war es das dann aber auch schon mit den guten Nummern. Ab „Radio On“ wirkt das Konzept des Albums schon ziemlich abgegriffen und die sich ständig wiederholenden Songstrukturen lassen Spannung und gute Ideen vermissen. Auch der schmalzige Rausschmeißer „Music’s Too Sad Without You“ hätte nun wirklich nicht mehr sein müssen.

Harsche Kritik im Vorfeld

Eines ist klar: Der Kurswechsel wird sicherlich nicht jedem gefallen. Und einige Auftritte mit dem neuen Material haben im Vorfeld der Veröffentlichung bei den Fans schon für kritische Stimmen gesorgt. Ihre Performance bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in England bezeichnete ein Twitter-User sogar als „Dolly Parton für Arme“, eine andere verglich den Auftritt mit einem Autounfall.

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