Nichte bestätigt: Dolly Parton ist im engsten Kreis beerdigt worden

Drei Tage nach ihrem Tod wurde Dolly Parton beigesetzt, ohne Kameras und ohne Publikum. Ihre Nichte Lainey Mae Parton machte den Abschied auf Instagram öffentlich. Beerdigt wurde die Sängerin neben ihrem Mann Carl Dean in Nashville, so wie sie es sich selbst gewünscht hatte.

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Ihre letzte Ruhe fand Dolly Parton neben ihrem Ehemann Carl Dean.
Ihre letzte Ruhe fand Dolly Parton neben ihrem Ehemann Carl Dean. Foto: imago/Kindell Buchanan/AdMedia/Starface

Sie hat ihr Leben lang auf Bühnen gestanden, aber ihren letzten Auftritt wollte Dolly Parton (1946-2026) ohne Publikum. Am 28. August wurde die Sängerin im engsten Familienkreis im Woodlawn Memorial Park and Mausoleum in Nashville beigesetzt. Öffentlich gemacht hat den Abschied ihre Nichte Lainey Mae Parton, die am 29. August auf Instagram schrieb, sie habe mit ihrem Nachruf gewartet, bis Parton "gestern beigesetzt wurde".

"Es fühlt sich immer noch unwirklich an, dass sie nicht mehr da ist", schrieb die Nichte. "Ich werde sogar die Anrufe um 4 Uhr morgens vermissen und würde alles dafür geben, ihren Namen noch einmal auf meinem Handy zu sehen."

Parton wurde neben Carl Dean beigesetzt, mit dem sie von 1966 bis zu seinem Tod im März 2025 verheiratet war, fast 60 Jahre lang und beinahe vollständig abseits der Kameras. Ihr Neffe Bryan Seaver hatte den Bestattungsort bereits zuvor gegenüber "TMZ" bestätigt.

Ein Bett aus weicher Baumwolle

Wie sie liegen wollte, hatte Parton selbst festgelegt, und zwar Jahre im Voraus. Bryan Seaver erzählte in einem Video, das die Familie am Todestag, dem 25. August, veröffentlichte: "Dolly war Bäuerin, genau wie ihr Vater. Er bestellte den Boden. Sie züchtete Lieder und Glück. Dolly rief mich an und sagte, sie wolle sich in einem wunderschönen Bett aus weicher Baumwolle ausruhen, denn nach einem Leben voller Strasssteine hat sie es endlich verdient, es sich bequem zu machen und etwas Ruhe zu finden."

Dass ausgerechnet er ihren Tod verkünden sollte, war ebenfalls ihr Wunsch. "Das war etwas, worum Dolly mich vor Jahren gebeten hatte, bevor ich es als zukünftige Realität vollständig begriff", betonte Seaver. "Aber die Trauer liegt bei uns, nicht bei Dolly."

Das Lied ihres Vaters

Auch über die Musik hatte sie längst nachgedacht. Bereits 2014 verriet sie "Entertainment Weekly", welches Stück sie sich für ihre eigene Trauerfeier wünscht, und es war nicht der naheliegende Welthit, sondern das alte Country-Gospel-Lied "If We Never Meet Again". "Das war das Lieblingslied meines Daddys. Wir haben es bei seiner Beerdigung gesungen, und ich hätte es gern bei meiner."

Dass stattdessen "I Will Always Love You" laufen würde, hielt sie für wahrscheinlich: "Ich bin sicher, sie werden 'I Will Always Love You' spielen, wenn ich sterbe, genau wie bei Whitney Houston." Bei deren Beerdigung 2012 hatte Parton selbst im Publikum gesessen. "Als sie ihren Sarg hochhoben und das Lied anstimmten, fing ich an zu weinen und dachte: 'Oh mein Gott.' Da traf es mich, dass sie wirklich fort war."

Bücher statt Blumen

Dolly Parton starb am 25. August im Alter von 80 Jahren im Vanderbilt-Ingram Cancer Center in Nashville. Von ihrer Krebserkrankung hatte die Öffentlichkeit bis zuletzt nichts gewusst. Am 14. August hatte sie einen Auftritt in Dollywood abgesagt, weil ihr Arzt ihr von der Reise abgeraten hatte.

Statt Blumen bittet die Familie um Spenden an die Imagination Library, Partons Stiftung, die Kindern bis zum fünften Lebensjahr kostenlos Bücher schickt. Ihr Vater konnte weder lesen noch schreiben. Von allem, was sie in ihrem Leben getan habe, sagte Parton einmal, sei dieses Programm das, worauf sie am stolzesten sei.

(ae/spot)