Nicolas Cage bereut verpasste Gelegenheit mit Sean Connery
Nicolas Cage bereut eine verpasste Gelegenheit mit Sean Connery.
Nicolas Cage erinnert sich gern an seine Freundschaft mit Sean Connery zurück.
Eine verpasste Gelegenheit beschäftigt den Hollywoodstar allerdings bis heute: Er hätte gerne einmal mit dem verstorbenen James-Bond-Darsteller Golf gespielt. Obwohl die beiden während der gemeinsamen Dreharbeiten zum Actionfilm 'The Rock – Fels der Entscheidung' im Jahr 1996 eine enge Verbindung aufbauten, kam es nie dazu.
Bei einem Gespräch auf der New York Comic Con am vergangenen Wochenende erzählte der 62-jährige Schauspieler von der gemeinsamen Zeit. Connery, der 2020 im Alter von 90 Jahren starb, habe ihn damals mehrfach dazu eingeladen, mit ihm auf den Golfplatz zu gehen. Cage war jedoch lieber auf dem Wasser unterwegs. "Damals drehte sich bei mir alles ums Angeln. Ich war gerne auf meinem Boot", erinnerte er sich. Connery habe dagegen versucht, ihn für den Golfsport zu begeistern. "Er war wie ein väterlicher Freund. Ich betrachtete ihn als Freund, und wir waren tatsächlich befreundet. Ich habe ihn auch zu Hause besucht." Trotz ihrer Verbundenheit fand Cage nie die Zeit, die Einladung anzunehmen. Seine freie Zeit wollte er lieber beim Angeln verbringen. Heute sieht er das anders: "Ich hatte einfach keine Zeit dafür. Ich wollte auf meinem Boot sein und angeln gehen. Bis heute denke ich, dass ich seine Einladung hätte annehmen und lernen sollen, Golf zu spielen."
Die Zusammenarbeit mit Connery war für Cage schon damals etwas Besonderes. Der schottische Schauspieler gehörte zu seinen großen Idolen, lange bevor sie gemeinsam vor der Kamera standen. Im Gespräch mit 'Entertainment Tonight' bezeichnete Cage es als Traum, mit einem seiner persönlichen Helden arbeiten zu dürfen. "Er war einer meiner Helden. Als Kind sah ich seine Filme und dachte: So sollte ein Mann sein", erklärte der Schauspieler. Die gemeinsame Arbeit an 'The Rock' sei deshalb eine ganz besondere Erfahrung gewesen. Nach Connerys Tod würdigte Cage ihn nicht nur als Freund, sondern auch als wichtigen Wegbegleiter. In einer damaligen Erklärung bezeichnete er den Darsteller aus 'Jagd auf Roter Oktober' als seinen "größten Lehrer im Kino". Besonders beeindruckt hätten ihn Connerys Weisheit, Bescheidenheit und außergewöhnliche Ehrlichkeit.
Cage hob zudem hervor, dass Connery wie kaum ein anderer Drama, Action und Komödie miteinander verbinden konnte. Dabei habe er stets mühelos und mit großer Würde gewirkt. "Maestro, du wirst fehlen", erklärte er in seinem Nachruf. Wie nachhaltig Connery ihn geprägt hat, zeigte sich bereits Jahre zuvor. 2016 erzählte Cage, dass er den Schauspieler schon als Kind in seiner Rolle als James Bond bewundert hatte. Als er gemeinsam mit seinem Vater den Film 'James Bond – 007 jagt Dr. No' in einem Autokino sah, sei ihm klar geworden, dass er ebenfalls Schauspieler werden wollte.