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Nicole Eggert erstattet Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs

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Nicole Eggert (46) hat ihre Anschuldigungen gegen Schauspielkollege Scott Baio (57, „Diagnose: Mord“) nun offiziell gemacht. Die ehemalige „Baywatch“-Nixe hat am Dienstag laut der US-Website „TMZ“ bei der Polizei von Los Angeles Anzeige gegen Baio erstattet. Sie beschuldigt ihn des sexuellen Missbrauchs, als sie noch eine Minderjährige war.

Ein Sprecher der Schauspielerin bestätigte auch der „New York Post“, dass Eggert eine Aussage vor einer Spezialeinheit gemacht habe. Sie wolle „mit der Polizei zusammenarbeiten, um all ihre Anschuldigungen gegen Scott Baio untersuchen zu lassen“, so der Sprecher weiter. Eggert wird in diesem Fall von der Star-Anwältin Lisa Bloom vertreten.

Um was geht es im Detail?

Die Schauspielerin beschuldigt Baio, sie im Alter von 14, 15 und 16 Jahren belästigt zu haben, während sie in der Familien-Sitcom „Charles in Charge“ nebeneinander saßen. Sie wiederholte auch ihre Behauptung, dass Baio mit ihr Sex hatte, als sie 17 Jahre alt war. Laut Eggert haben sich die angeblichen Missbrauchsfälle im Zeitraum zwischen 1986 und 1990 ereignet. Baio hat Eggerts Behauptungen vehement zurückgewiesen und behauptet seinerseits, er habe sie nie belästigt. Er räumte jedoch auch ein, einmal mit Eggert Sex gehabt zu haben. Damals sei sie aber schon 18 gewesen.

Eggerts Aussagen gegen Baio werden von ihrem ehemaligen „Charles in Charge“-Co-Star Alexander Polinsky (43) gestützt. Er begleitete Eggert zur Polizei und gab an, dass er einige der angeblichen Misshandlungen mit eigenen Augen gesehen habe.

Eggert ist vorerst erleichtert

„Es dauerte lange, bis Nicole zu der Entscheidung kam, die Öffentlichkeit wissen zu lassen, was Scott Baio ihr angetan hat“, wird ihr Sprecher zitiert. Über die Vorfälle zu sprechen, sei sehr befreiend für sie. „Nicole ist sehr glücklich, dass der Bericht fertig ist, und sie freut sich darauf, zu sehen, was die Ermittlungen ergeben.“

Vertreter von Baio sagten zu „TMZ“, dass sie bereits seit einem Jahr forderten, „dass Eggert ihre Geschichte den Behörden vorlegt. Es ist gut, dass sie es endlich gemacht hat, auch wenn es Teil einer Öffentlichkeitskampagne ist. Vielleicht kann sie ihnen ihre sich ständig ändernde Geschichte erklären.“

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