Oasis-Tour 2027 ausverkauft: Liam Gallagher jubelt mit derbem Spruch

42 Konzerte in neun Ländern, darunter Deutschland: Nach der gefeierten Reunion gehen Oasis 2027 erneut auf Tour. Nach drei Tagen Vorverkauf meldet Liam Gallagher den Ausverkauf und schickt den Fans einen typisch derben Gruß hinterher.

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In Großbritannien werben große Plakate für die Oasis-Tour 2027.
In Großbritannien werben große Plakate für die Oasis-Tour 2027. Foto: imago images/ZUMA Press Wire/Vuk Valcic

Wer noch kein Ticket für die Oasis-Tour 2027 hat, geht leer aus. Alle 42 Konzerte der Britpop-Legenden sind ausverkauft, wie die Band verkündet hat. Liam Gallagher (54) kommentierte das via X auf seine ganz eigene Art: "Das war's, Leute, wir sind offiziell ausverkauft, es gibt keine Tickets mehr. Herzlichen Glückwunsch an alle, die ein Ticket bekommen haben, und an die, die sich nicht reingeschmuggelt haben: Scheiß drauf, YOLO."

Die Band selbst formulierte es in einem eigenen Post deutlich zurückhaltender: "Die Tickets für Oasis Live '27 sind ausverkauft. Wir sehen uns 2027!"

Auch München steht auf dem Tourplan

Die Tournee Oasis Live '27 führt Liam Gallagher und seinen Bruder Noel (59) durch Schottland, England, Deutschland, Spanien, die Niederlande, Frankreich, Italien, die USA und Irland. Erst wenige Wochen zuvor hatten die Brüder die Konzerte angekündigt, als Fortsetzung ihrer erfolgreichen Reunion-Tour Oasis Live '25.

Später kamen noch vier Zusatztermine hinzu, darunter auch eine zusätzliche Show in der Münchner Allianz Arena am 6. Juli 2027. Damit spielen Liam und Noel Gallagher in Deutschland nun insgesamt dreimal: am 2., 3. und 6. Juli, jeweils in München.

Codes per Zufallsprinzip

Der Vorverkauf lief von Freitag bis Sonntag, mit jeweils drei Verkaufsfenstern pro Tag. Wer ein Ticket wollte, musste sich vorher registrieren. Per Los erhielten Fans dann einen persönlichen, nicht übertragbaren Code, der ihnen Zugang zu einem bestimmten Zeitfenster verschaffte. Die regulären Preise waren fix.

Beim Vorverkauf für die Reunion-Shows hatte es noch reichlich Ärger gegeben. Viele Fans klagten über unterschiedliche Preise und Wucher.

Ticketmaster musste nachbessern

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA nahm daraufhin die Verkaufspraktiken von Ticketmaster unter die Lupe. Ihr Befund: Das Unternehmen hatte Fans in den langen Warteschlangen nicht darüber informiert, dass Stehplatzkarten zu zwei unterschiedlichen Preisen verkauft wurden und der Preis steigt, sobald die günstigere Kategorie vergriffen ist. Künftig muss Ticketmaster laut CMA 24 Stunden vorher Bescheid geben, wenn ein gestaffeltes Preismodell zum Einsatz kommt.

(ae/spot)