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Oscar-Gewinner Martin Landau ist gestorben

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Ein Oscar, drei Golden Globes, ein Screen Actors Guild Award, ein Saturn Award, ein American Comedy Award und ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (2001) – eine stattliche Bilanz! Jetzt ist der US-Schauspieler Martin Landau nur wenige Wochen nach seinem 89. Geburtstag in Los Angeles gestorben. Wie sein Sprecher am Sonntag (Ortszeit) mitteilte, starb der Künstler am Samstag „nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus an unerwarteten Komplikationen“.

Der gebürtige New Yorker war Teil vieler großer Filmerfolge: „Der unsichtbare Dritte“ (1959) mit Cary Grant in der Hauptrolle, Cleopatra (1963) mit Elizabeth Taylor und Richard Burton, „Tucker“ (1988) mit Jeff Bridges von Regisseur Francis Ford Coppola. Dann kam die Tragikomödie „Ed Wood“ (1994) mit Johnny Depp in der Hauptrolle von Regisseur Tim Burton. Martin Landau spielte darin einen arbeitslosen Schauspieler. Für diese Rolle gab es 1995 den Oscar als Bester Nebendarsteller.

Martin Landau war von 1957 bis 1993 mit Kollegin Barbara Bain (85) verheiratet. Zusammen waren die beiden in den TV-Serien „Kobra, übernehmen Sie“ (1966-1969; „Mission Impossible“-Vorlage) und „Mondbasis Alpha 1“ (1975-1977) zu sehen. Landau hinterlässt zwei Töchter, die beide auch in der Filmbranche arbeiten: Susan Landau Finch (56, „Tucker“, „Peggy Sue hat geheiratet“) ist Produzentin, Juliet Landau (52, „Ed Wood“, „Die Avengers“, „Green Latern“) Schauspielerin.

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