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Oscars: Neue Standards in Sachen Diversität

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences will neue Regeln für die jährliche Oscar-Verleihung einführen.
Pünktlich zur Preisvergabe im Jahr 2024 sollen neue Standards implementiert werden, die sicherstellen, dass mehr Diversität unter den Nominierten herrscht und Inklusion leichter gemacht wird. Die Academy führt diese neuen Regeln ein, um "gerechte Repräsentation vor und hinter der Kamera zu ermutigen, damit die Diversität der Kinobesucher besser reflektiert wird."

Die Filme, die zur Auswahl stehen, sollten ab dann mindestens zwei von vier Repräsentationskategorien erfüllen, die jeweils noch eine Reihe an Unterkategorien beinhalten. Um den prestigeträchtigen Award mit nach Hause zu nehmen, müssen die Filmemacher Schauspieler, Mitglieder des Produktionsteams, Marketing-Mitarbeiter und Praktikanten engagieren, die weiblich, nicht-weißer Herkunft, körperlich eingeschränkt oder Teil der LGBTQ+-Community sind. Auch die Storyline des Films muss eine gewisse Diversität aufweisen, außerdem müssen am Set verschiedene Praktika und Ausbildungen für Menschen unterschiedlicher Herkunft angeboten werden. Auch wenn die Änderungen erst 2024 in Kraft treten, wird schon ab 2022 ein Inklusionsformular von den Bewerbern ausgefüllt werden. Bei der Oscarverleihung 2021, die am 25. April stattfinden wird, werden noch keine Änderungen in Kraft treten.

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