Vor knapp zwanzig Jahren hatte Rocker Ozzy Osbourne (73) einen schweren Unfall und die Nachwirkungen spürt er heute noch. Eine OP am Nacken soll ihm Linderung verschaffen.

"Ich kann nicht richtig laufen"

2003 hatter der Musiker auf seinem Anwesen im englischen Buckinghamshire einen schweren Unfall mit einem Quad-Bike – ein gebrochenes Schulterbein, acht gebrochene Rippen und eine Verletzung des Halswirbels waren die Folge. Letzteres macht dem Briten immer noch zu schaffen: "Ich kann nicht richtig laufen", berichtete der sechsfache Vater im Gespräch mit 'Classic Rock'. "Ich warte auf eine OP am Nacken. Ich habe jeden Morgen Physiotherapie. Mir geht es schon besser, aber noch nicht so, dass ich wieder auf Tour gehen könnte." Der Künstler wurde auch gefragt, ob er sich über seine Sterblichkeit Gedanken machen würde: "Dafür dass ich schon 73 bin, hab ich es ganz gut hinbekommen. Ich will auch nicht weg, aber meine Zeit kommt irgendwann."

Ozzy Osbourne möchte zurück nach Hause

Wenn die Zeit dann gekommen ist, möchte Ozzy Osbourne dann auch lieber in seiner britischen Heimat sein. Zwanzig Jahre hat er im sonnigen Kalifornien gelebt, aber nun will er zurück. "Ich hab genug vom Leben hier. Ich hatte nie die Absicht, hier für immer zu leben." Seine Frau Sharon Osbourne hält sich bereits hauptsächlich in Großbritannien auf und war besorgt, als ihr Gatte sich unlängst mit Covid ansteckte. "Ich mache mir große Sorgen um Ozzy", erklärte sie in der Show 'Talk Talk' und flog anschließend nach Los Angeles. Wenn ihr Liebster wieder gesund ist, werden dann wohl bald die Kisten gepackt und es geht zurück nach Buckinghamshire. Man kann dann aber davon ausgehen, dass Ozzy Osbourne sich dort nicht wieder auf ein Quad-Bike setzen wird.

Bild: Sara De Boer/startraksphoto.com