Papst Leo XIV. muss an der Lunge operiert werden

Papst Leo XIV. muss sich in den nächsten Tagen einer Lungenoperation unterziehen. Das verkündete das Kirchenoberhaupt am Sonntag. Demnach wurde ein Knoten an seiner Lunge entdeckt.

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Leo XIV. ist seit Mai 2025 Oberhaupt der katholischen Kirche.
Leo XIV. ist seit Mai 2025 Oberhaupt der katholischen Kirche. Foto: Imago images/ZUMA Press / Evandro Inetti

Papst Leo XIV. (71) muss sich in den kommenden Tagen einer Operation an der Lunge unterziehen. Bei medizinischen Untersuchungen sei eine knotenartige Veränderung entdeckt worden, teilte das Oberhaupt der katholischen Kirche nach Angaben der Nachrichtenagentur AP am Sonntag mit.

Der Befund sei frühzeitig erkannt worden und klar abgegrenzt, erklärte der Papst demnach während seines Mittagsgebets im Vatikan. Weitere Einzelheiten zu dem Eingriff wurden zunächst nicht bekannt.

Die Nachricht dürfte bei vielen Gläubigen für Besorgnis sorgen. Bislang waren keine gesundheitlichen Probleme des US-Amerikaners öffentlich bekannt. Leo XIV. gilt als körperlich aktiv und spielt regelmäßig Tennis. Auch beim Schwimmen hält er sich fit, unter anderem während seiner Aufenthalte in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo.

Auswirkung auf geplante Reise noch unklar

Nach Angaben von AP soll der Eingriff in den nächsten Tagen stattfinden. Unklar blieb zunächst, um welche Art von Veränderung es sich genau handelt. Aus der Mitteilung geht nicht hervor, ob es sich um einen gut- oder bösartigen Befund handelt. Eine entsprechende Diagnose wurde bislang nicht mitgeteilt.

Für Leo XIV. steht in wenigen Wochen eine größere Auslandsreise an. Vom 6. bis zum 17. November soll er Uruguay, Argentinien und Peru besuchen. Ob die Operation und die anschließende Erholung Auswirkungen auf den Zeitplan haben werden, war zunächst offen.

(ncz/spot)