Patricia Arquette denkt, dass ihre Awards anderen mehr bedeuten als ihr selbst.
Die US-Schauspielerin ist der Überzeugung, dass Leute sie anders behandeln, nachdem sie 2015 einen Oscar als beste Nebendarstellerin in ‚Boyhood‘ gewonnen hatte. "Ich denke, dass [Awards immer wichtig sind]. Du bist in ihren Augen besonders. Aber am Ende des Tages hat es keine Bedeutung für dich… es spielt eine Rolle, aber deine Kinder sagen trotzdem noch ‚Ich bin krank.‘ Dein Leben geht weiter, du hast weiter schmutzige Wäsche", erklärte die Darstellerin laut ‚ET Online‘ bei der Hulu’s Television Critics Association-Pressetour.

In ihrer Dankesrede vor vier Jahren sprach Patricia das unfaire Lohngefälle zwischen den Geschlechtern an. Für ihren Mut, die Wahrheit zu sagen, sei sie anschließend jedoch bestraft worden. "Viele tolle Sachen sind passiert, einige Gesetze wurden verabschiedet, Veränderungen sind passiert. Aber wir haben einen weiten Weg vor uns. Ich habe zu meinem Freund gesagt: ‚Es ist gut möglich, dass ich danach keinen Job bekomme.‘ Es ist schön, wenn man ein Reservoir an billigen Arbeitskräften hat, und wenn man plötzlich sagt ‚Ihr müsst diesen Leuten mehr Geld zahlen, es ist nicht fair‘, dann werden die Leute sauer. Ich habe ein paar Jobs deshalb verloren", enthüllte die 50-Jährige. "Ich könnte wahrscheinlich etwas deshalb tun, aber ich will nicht mit diesen Leuten zusammenarbeiten… Karma wird dafür sorgen."