Pete Davidson: 'Ich wurde völlig unterschätzt'
Der Comedian schiebt Frust, weil er sich ständig unterschätzt fühlt.
Pete Davidson findet, dass er in seiner Karriere "völlig unterschätzt" wurde.
Der US-Comedian war bei 'Saturday Night Live' zu sehen und spielte in mehreren bekannten Filmen mit. Trotzdem glaubt Pete, dass ihm im Laufe seiner Karriere zu oft nicht zugetraut wurde, mehr zu können. Im Gespräch mit dem 'Interview'-Magazin erklärte der 32-Jährige, dass er lange Zeit sich selbst gespielt habe. Das habe es ihm erschwert, Rollen zu bekommen, die ihm tatsächlich gefallen. "Ich habe das Gefühl, dass mich alle unterschätzt haben – und das wird jetzt verdammt nochmal gedruckt, also wird es schrecklich klingen –, aber ich glaube, dass ich während meiner gesamten Karriere völlig unterschätzt wurde", räumte er ein.
Mehr als ein Jahrzehnt relevant zu bleiben, sei schließlich keine einfache Leistung. Das wolle er anerkannt wissen und allen zeigen, warum er es verdient habe. Mit seinen kommenden Filmprojekten möchte Pete seine Kritiker nun vom Gegenteil überzeugen. Dazu gehören 'How to Rob a Bank', 'Tommy Karate' und der kommende Film 'Bitcoin' von Regisseur Doug Liman. "Ich will sagen: 'Ich bin immer noch da, weil ich auch diese Art von Arbeit machen kann'", betonte der Schauspieler. Bis jetzt habe man ihm nie die Möglichkeit gegeben, das zu beweisen.
Zusammen mit seiner Ex-Freundin Elsie Hewitt hat Pete die zehn Monate alte Tochter Scottie. Vor der Geburt hatte er bereits verraten, dass er sich auf die Herausforderungen der Vaterschaft freue. Der Hollywood-Star, der in der Vergangenheit unter anderem mit Kim Kardashian, Ariana Grande, Kaia Gerber, Margaret Qualley und Phoebe Dynevor liiert war, erklärte gegenüber 'People': "In dem Moment, als ich die Nachricht erfahren habe, dachte ich nur: 'Oh wow, was ich mache, ist einfach nur ein Job.' Mir wurde klar, dass ich mein Glück irgendwie von meiner Arbeit abhängig gemacht hatte, was unglaublich ungesund ist." Die bevorstehende Vaterschaft habe Pete deshalb ein ungewöhnliches Gefühl der Ruhe gegeben: Seine Arbeit sei nur ein Job – und nun habe er jemanden, für den er ihn mache.