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Pål Waaktaar-Savoy über a-ha, Savoy und den „total talentierten“ Sohn

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Nicht alle a-ha-Fans (seit 1982) werden es wissen, Songwriter und Gitarrist Pål Waaktaar-Savoy (56) ist seit mehr als 20 Jahren der Frontmann einer weiteren Band: Savoy (seit 1994) haben nun das sechste Studioalbum veröffentlicht. Am Rande des „MTV Unplugged“-Konzertes „Summer Solstice“ (dt. „Sommersonnenwende“) der norwegische Kultband a-ha am Wochenende in der Münchner Olympiahalle, traf die Nachrichtenagentur spot on news Pål Waaktaar-Savoy und seine US-amerikanische Ehefrau Lauren Savoy zum Interview über „See The Beauty In Your Drab Hometown“ (Grappa).

The Cure ist „eine sehr wichtige Band“

Stilistisch bewegt sich die Band irgendwo zwischen Alternative Rock und Post-Grunge, meist sind die Stücke Gitarren-, aber auch mal Synthie-Pop-lastig. Gleich der erste Track („Night Watch“) dürfte die Herzen der Fans der britischen Kultband The Cure (seit 1976) höher schlagen lassen. „Wir haben Millionen Einflüsse, aber ja, wir haben sicher auch viel The Cure gehört“, bestätigt Pål und auch Lauren freut sich über den Vergleich und sagt: „Sie sind auf jeden Fall eine sehr wichtige Band für uns.“

Größter Unterschied zwischen a-ha und Savoy

a-ha und Savoy unterschieden sich aber nicht nur musikalisch stark. Den größten Unterschied beschreibt Pål so: „Wir hatten gerade unser Release-Konzert mit Savoy, das erste seit zehn Jahren, und das war schon nervenaufreibend. Denn mit Savoy spielen wir ja eher in Clubs vor zum Beispiel 500 Leuten. Bei a-ha sind es 10.000 und die meisten davon sind eher weiter weg. Bei den Savoy-Shows siehst du jedes Gesicht. Da komme ich schon etwas mehr an meine Grenzen.“

Savoy vs. a-ha: Wer bekommt den Track?

Wenn die beiden Songs schreiben, wann entschiedet sich dann wohl, ob es für Savoy oder a-ha ist? „Bei mir ist es einfach: Wenn ich etwas schreibe, ist es immer für Savoy“, lacht die zierliche, dunkelhaarige Amerikanerin. Und Pål: „Ich trenne das nicht so, wichtig ist einfach, dass die besten Stücke auf den Alben landen. Auf welchem ist eigentlich egal. Bei manchen Songs ist aber klar, dass sie für Morten und seine Stimme sind“, sagt er und deutet mit der Hand die Höhen in dessen einzigartiger Stimme an.

Work-Life-Balance bei einem Künstlerpaar

Pål und Lauren sind seit 1991 verheiratet und arbeiten seit 1994 in der gleichen Band zusammen. Wie kam es dazu? „Lauren hat als Filmemacherin begonnen, ich habe Musik gemacht. Wir arbeiten also beide kreativ. Das verbindet. Und als wir dann zusammen in ein Loft nach New York gezogen sind, war das Studio in der Mitte. Es gab also kein Entkommen. Lauren hatte keine andere Chance als auch Musikerin zu werden“, erinnert er sich lachend. „Es war quasi eine Rock-Schule“, ergänzt sie. „Ja und trotzdem war ich total überrascht, als sie plötzlich anfing, Songs zu schreiben“, sagt Pål.

Und was passiert, wenn die beiden einmal richtig streiten? „Bei einer Plattenaufnahme von a-ha wäre das ein großes Problem, weil so viele andere Menschen wie Produzenten etc. beteiligt sind. Savoy ist etwas simpler, handgemachter. Wir machen alles selbst, auch die Videos. Da kann man auch mal etwas verschieben.“ Trotzdem trenne man es, so gut es geht, sagt Lauren: „Wir zoffen uns dann zuhause.“

Wie wichtig ist der Valentinstag?

Die beiden leben in den USA. Da stellt sich natürlich die Frage, ob sie den dort sehr populären Valentinstag feiern. „Das feiern wir nicht so sehr. Es ist zu kommerziell“, findet Pål. Lauren sieht zwar auch, dass dieses Datum in den USA sehr wichtig genommen wird, und sie kann sich auch vorstellen, dass das viele sehr glücklich macht. „Ich persönlich bin lieber an einem Tag romantisch, den ich mir selbst aussuche.“

Die nächste Musiker-Generation

Und die nächste Musiker-Generation wächst in dieser Künstlerfamilie auch schon heran. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn. True August Waaktaar-Savoy (*1999) „steht total auf Musik, hat auch einen tollen Geschmack und ist definitiv total talentiert“, sagt der stolze Vater über ihn. Und was sagt True August über das neue Savoy-Album seiner Eltern? „Wir teilen uns einen Spotify-Account und daher konnte ich sehen, dass er in den einen oder anderen Song reingehört hat“, erzählt er freudestrahlend. „Ich glaube, er mag das neue Album…“

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