Presley Gerber: Ex-Freundin hätte ihm "mehr Zeit" gewünscht

Mit privaten Aufnahmen und bewegenden Zeilen hat sich die Ex-Freundin von Presley Gerber zu Wort gemeldet. Das Model war rund zwei Jahre mit dem am Sonntag überraschend verstorbenen Sohn von Cindy Crawford liiert. In ihre Worte mischen sich Trauer und Wut.

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Presley Gerber und Charlotte D'Alessio waren rund zwei Jahre lang ein Paar.
Presley Gerber und Charlotte D'Alessio waren rund zwei Jahre lang ein Paar. Foto: ddp/Image Press Agency/Xavier Collin

Charlotte D'Alessio (28) hat sich nach dem Tod von Presley Gerber (1999-2026) erstmals öffentlich geäußert. Das kanadische Model teilte in seinen Instagram-Storys mehrere private Fotos mit dem Ex-Freund sowie wütende Zeilen. Der Sohn von Model Cindy Crawford (60) und Unternehmer Rande Gerber (64) war am 20. September im Alter von nur 27 Jahren gestorben.

Eines der Bilder zeigt die beiden in Badekleidung auf einem Steg an einem See. "Ich habe dich aufrichtig geliebt und dafür danke ich dir und ehre dein Leben", schrieb die 28-Jährige dazu. Sie betonte auch: "Du hättest mehr Zeit verdient. Du hättest mehr Leben verdient. Ich bin sehr wütend darüber."

"So werde ich dich immer in Erinnerung behalten"

Auf einem weiteren Foto liegen sich die beiden in den Armen und blicken in die Kamera. D'Alessio versicherte Gerber darunter, sie werde ihn für immer lieben. "Zweifle nie daran. Wir alle lieben dich so sehr. Ich hoffe, du kannst es spüren", schrieb sie.

Zudem postete sie ein Video, in dem Gerber mit einem kleinen weißen Hund auf das Meer zuläuft. Ihr Kommentar: "So werde ich dich immer in Erinnerung behalten."

Kennengelernt hatten sie sich Berichten zufolge im Dezember 2017, vorgestellt wurden sie einander von Gerbers Schwester, dem Model Kaia Gerber (25). Ab 2018 waren sie rund zwei Jahre lang ein Paar.

Offen über die Sucht gesprochen

Gerber starb laut Unterlagen der Gerichtsmedizin von Los Angeles County in einer Rehabilitationsklinik. Die Autopsie ist inzwischen abgeschlossen, eine offizielle Todesursache steht aber noch aus. Die Polizei von Santa Monica ermittelt nach Angaben eines Sprechers wegen einer mutmaßlichen Überdosis. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es derzeit nicht.

Seine Suchterkrankung hatte Gerber nie verheimlicht. Im März erzählte er seinen Followern, dass er sich einer Behandlung mit psychedelischen Substanzen unterziehe. Er bete, dass es das letzte Mal sei, dass er einen Entzug machen müsse. In einem seiner letzten Beiträge räumte er ein, vor der weiteren Therapie "große Angst" zu haben.

"Der schlimmste Albtraum aller Eltern"

Wie tief der Verlust die Familie trifft, schildern Insider dem US-Portal "Page Six". Cindy Crawford sei "untröstlich" und "völlig am Boden zerstört", sagte eine Quelle. "Das ist der schlimmste Albtraum aller Eltern, und die Familie versucht immer noch, das Geschehene zu verarbeiten."

Crawford sei stets die größte Unterstützerin ihres Sohnes gewesen. Als er Anfang des Jahres an seiner Nüchternheit arbeitete, sprach sie ihm öffentlich Mut zu: "Du bist ein Kämpfer! Geh durchs Feuer, um dich selbst zu finden. Ich bin so stolz auf dich!" Nach dem Tod bat die Familie über einen Sprecher "in dieser sehr schwierigen und schmerzhaften Zeit um Privatsphäre".

(ae/spot)