Prinz Harry findet den Begriff ‚Megxit‘ frauenfeindlich.
Der Herzog von Sussex kann mit dem Wortspiel, das die Abgabe seiner royalen Pflichten mit dem Brexit vergleicht, nicht viel anfangen. Für Harry sei der Ausdruck einfach nur beleidigend, wie er jetzt im Interview mit ‚RE:WIRED‘ verriet: „Der Begriff ‚Megxit‘ war oder ist ein frauenfeindlicher Begriff, der von einem Internet-Troll erfunden und von weltweiten Befürwortern verbreitet wurde. Er wuchs und wuchs und fand Eingang in die Mainstream-Medien. Aber es begann mit einem Troll.“

Noch immer kann der Prinz nicht fassen, wie schlecht Journalisten damals über seine Frau Meghan urteilten. Der Umgang der Medien mit der ehemaligen ‚Suits‘-Darstellerin war einer der Gründe für den Umzug des Paares in die Vereinigten Staaten. Harry erzählt: „Mehr als 70 Prozent der Hassbotschaften an meine Frau wurden von weniger als 50 Accounts geschrieben. Das Schlimmste an der ganzen Sache ist vielleicht die Zahl der britischen Journalisten, die mit ihnen interagierten und die Lügen verbreiteten. Aber sie spuckten die Lügen als Wahrheit wieder aus.“

©Bilder:BANG Media International – Prince Harry and Duchess Meghan (c) Kristin Callahan/Everett Collection – Global Citizen 2021