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Queen Elizabeth II. über die Krone: „Sie bricht dir das Genick“

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Queen Elizabeth II. (91) hat verraten, welche Probleme sie bei ihrer Krönung meistern musste. In einer BBC-Dokumentation plauderte sie offen wie selten darüber, wie gefährlich es ist, eine Krone zu tragen und wie schmerzhaft, in einer goldenen Kutsche zu sitzen. Zudem verriet sie, dass sie bei ihrer Krönung in der Westminster Abbey mit ihrer schweren Robe hängen geblieben ist.

Für den BBC-Film „The Coronation“ sprach die Monarchin mit dem Royal-Experten Alastair Bruce (57) über die Geschichte der Kronjuwelen und ihre Krönungs-Zeremonie. Aber auch abseits davon ist es offenbar nicht immer leicht mit Krone auf dem Kopf. Über die Imperial State Crown, die sie bei der alljährlichen feierlichen Parlamentseröffnung trägt, sagte Elizabeth II.: „Zum Glück haben mein Vater und ich ungefähr die gleiche Kopfform. Aber sobald man sie aufsetzt, hält sie. Ich meine, sie bleibt einfach drauf.“ Und sie fügte demnach hinzu: „Man kann nicht hinunterschauen, um die Rede zu lesen, man muss die Rede hochhalten. Ansonsten würde man sich das Genick brechen. Es gibt also einige Nachteile bei Kronen, aber andererseits sind sie ziemlich wichtig“, so die Queen.

Unglückliche Perlen

Die Krone wurde 1937 für die Krönung Georges VI. (1895-1952) angefertigt und ist mit 2.868 Diamanten, 17 Saphiren, 11 Smaragden und Hunderten von Perlen besetzt, darunter vier, die als Ohrringe von Queen Elizabeth I. bekannt sind. Die Perlen seien dort „jetzt nicht sehr glücklich“, soll die Queen in der Doku laut britischen Medienberichten scherzen: „Ich denke, das Problem ist, dass Perlen eine Art von lebenden Dingen sind und sie Wärme brauchen.“

Elizabeth II. wurde am 6. Februar 1952 im Alter von 25 Jahren zur Königin, als ihr Vater in Sandringham starb. Am 2. Juni des darauffolgenden Jahres gab es dann die Krönung in der Westminster Abbey. Das Kleid, das sie dabei trug, war aus Seide, mit Perlen besetzt sowie mit Gold und Silber bestickt. Die Königin erzählte: „Ich erinnere mich an einen Moment, als ich gegen den Teppich stieß und ich mich überhaupt nicht mehr bewegen konnte… Daran hatten sie nicht gedacht.“

Unbequeme Fahrt

An die Fahrt in einer goldenen Kutsche vom Buckingham Palace zur Westminster Abbey erinnerte sich die Queen ebenfalls, das sei „schrecklich“ gewesen, die Kutsche sei „nicht sehr bequem“. Der Dokumentarfilm, der am Sonntag ausgestrahlt wird, soll zudem Szenen abseits des Protokolls zeigen: beispielsweise wie Elizabeths Sohn und Thronfolger Prinz Charles (69), damals vier Jahre alt, und seine jüngere Schwester Anne (67), unter der langen Robe der Queen spielen: „Nicht das, was sie hätten tun sollen“, erklärt die Königin dazu.

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