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Rebecca Hall spendet ihre Gage aus Woody Allens letztem Film

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Mit Rebecca Hall (35, „Christine“) äußert nun eine weitere Schauspielerin Bedauern darüber, mit Woody Allen (82) gearbeitet zu haben. Die Britin veröffentlichte am Freitag ein Statement via Instagram, in dem sie sich für ihre Arbeit an dem aktuellen Film des Regisseurs, der seit mehreren Jahren von seiner Tochter Dylan Farrow (32) des sexuellen Missbrauchs beschuldigt wird, entschuldigt. Sie wolle ihre Gage für „A Rainy Day in New York“ an die Time’s-Up-Kampagne spenden, kündigte sie an.

Sie habe schnell zugesagt, als sie die Rolle angeboten bekam, wie Hall schreibt. Allen habe ihr eine ihrer ersten wichtigen Rollen gegeben, wofür sie ihm immer sehr dankbar gewesen sei. 2008 hatte Hall eine der Titelrollen in „Vicky Christina Barcelona“ gespielt. „In den folgenden Wochen habe ich intensiv über diese Entscheidung nachgedacht und bin nach wie vor hin- und hergerissen und traurig.“

„Nachdem ich Dylan Farrows Statements von vor ein paar Tagen gelesen habe und mir die alten noch einmal angeschaut habe, sehe ich nicht nur, wie kompliziert die Angelegenheit ist, sondern dass meine Taten dazu geführt haben, dass eine andere Frau sich zum Schweigen verurteilt und abgelehnt fühlt. Das ist nichts, was ich zu diesem oder irgendeinem anderen Zeitpunkt auf die leichte Schulter nehme“, fuhr Hall fort. Farrow hatte sich am Sonntag vor den Golden Globes auf Twitter betrübt darüber geäußert, dass ihr offener Brief, in dem sie vor vier Jahren erstmals den mutmaßlichen Missbrauch durch Allen geschildert hatte, offenbar keine Wirkung gezeigt hatte, da er und seine Arbeit den gleichen Respekt wie immer zu genießen scheinen.

Zuvor hatten sich bereits Greta Gerwig (34, „Lady Bird“), die in Allens „To Rome With Love“ mitspielte, und Mira Sorvino (50), die 1996 für „Geliebte Aphrodite“ einen Oscar gewann, öffentlich für ihre Zusammenarbeit mit Woody Allen entschuldigt.

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