Rebel Wilson wurde vor einigen Jahren Opfer eines sexuellen Übergriffs.
Die australische Schauspielerin deckt im Interview mit dem ‚People‘-Magazin Schockierendes aus: Sie wurde einst sexuell am Filmset belästigt. „[Ein männlicher Co-Star] rief mich in ein Zimmer und zog seine Hose runter. Es war schrecklich und widerlich“, enthüllt die 42-Jährige. Anschließend habe sie der namentlich nicht genannte Kollege in Anwesenheit seiner Freunde dazu aufgefordert, ihn auf unangebrachte Weise zu berühren. Aus diesem Grund habe sie alles Mögliche getan, um die Dreharbeiten zu ihrem neuen Film ‚Senior Year‘ so angenehm wie möglich für ihre jungen Kolleginnen zu gestalten.

Rebel selbst hatte damals leider weniger Glück. Denn der fragliche Vorfall ereignete sich vor der #MeToo-Bewegung, die genau solche Übergriffe in den Mittelpunkt stellte. „Sie versuchten, mich und meine Karriere zu zerstören“, kann es die ‚Pitch Perfect‘-Darstellerin noch immer nicht fassen. „Wenn es nach #MeToo passiert wäre, hätte ich sie einfach vernichten können.“

Ihre Ausbildung zur Anwältin kam Rebel allerdings zugute. „Ich habe es dokumentiert. Ich rief meinen Vertreter an. Ich habe bestimmte Dinge schriftlich über das, was passiert ist. Auf jeden Fall habe ich in Industriekreisen dafür gesorgt, dass die Leute wissen, was passiert ist“, berichtet sie. Rückblickend wünscht sich die blonde Schönheit, dass sie dem Filmprojekt einfach den Rücken gekehrt hätte. „Warum bin ich in dieser Situation geblieben … bei diesem schrecklichen Kerl? Ich hätte gehen sollen. Es hat sich nicht gelohnt. Aber gleichzeitig dachte ich: ‚Na ja, tu das Richtige, sei ein Profi und beende den Film.‘ Jetzt würde ich das niemals tun“, stellt sie klar.

©Bilder:BANG Media International – Rebel Wilson – Senior Year Special Screening – Netflix