Regina King: George Floyd-Tribut in Oscar-Rede

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Verlierer des Tages

Regina King hat George Floyd in ihrer Oscar-Rede gedacht.
Die 50-jährige Schauspielerin hat die diesjährige Oscar-Zeremonie eröffnet, da wegen der Corona-Pandemie keine normalen Moderatoren durch die Nacht führen sollten. In ihrer Rede stellte sie klar, dass sie auf die Straße demonstrieren gegangen wäre, wenn man den Polizisten Derek Chauvin, der George Floyd umgebracht hatte, nicht schuldig gesprochen hätte. So erklärte sie: „Es ist fast ein Jahr vergangen und wir sind immer noch mittendrin. Wir weinen immer noch wegen der Verluste von so vielen. Ich muss ehrlich sein. Wenn es in der letzten Woche in Minneapolis anders ausgegangen wäre, hätte ich meine High Heels durch Wanderschuhe ersetzt.“ Und weiter: „Als Mutter eines schwarzen Sohnes habe ich Angst um seine Sicherheit. Und das ändert auch kein Ruhm und kein Geld.“

Die Schauspielerin hatte zuvor bei den Golden Globes gegen Chloe Zhao verloren, deren Film ‘Nomadland‘ gewonnen hatte. Trotzdem freute sich King sehr für ihre Kollegin. Dieses Jahr gingen nämlich gleich drei Frauen für den Titel ins Rennen. „Für uns ist es bittersüß, dass diese Konversation gerade passiert. Ich bin glücklich, dass es eine Unterhaltung ist und ich hoffe, dass es dabei bleibt“, verriet sie. „Ich hoffe, dass es der Beginn eines echten Wandels ist und klar wird, wie viele Frauen machtvolle Künstler und Geschichtenerzähler sind.“ Im Gespräch mit ‚E! News‘ enthüllte Regina, dass es diese Saison besonders hart gewesen sei, Erfolg zu haben. „Es war so schwer, dass deine Stimme gehört wurde und du während einer Zeit wie dieser die Ziellinie erreichst“, erklärte sie mit Hinblick auf die Corona-Pandemie. „Es gab viele mächtige Stimmen da draußen.“

Foto: Bang Showbiz

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