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# Regisseur von 'Coyote vs. Acme' wollte eine 'Beerdigung in New Orleans' für den verschollenen Film
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- Published: 2026-08-27T09:00:00.000Z
- Updated: 2026-08-27T09:00:13.000Z
- Description: Regisseur von 'Coyote vs. Acme' wollte eine 'Beerdigung in New Orleans' für den verschollenen Film.
- Author: Redaktion
- Tags: Promi News, #bang

Jahrelang war unklar, ob 'Coyote vs. Acme' überhaupt jemals ein Publikum erreichen würde.

Nachdem Warner Bros. Discovery den 'Looney Tunes'-Film zunächst nicht veröffentlichen wollte, bekommt die ungewöhnliche Komödie nun doch eine zweite Chance. Regisseur Dave Green erinnerte sich an die emotionalen Momente, in denen das Team glaubte, der Film sei endgültig verloren.

Warner Bros. Discovery hatte das Projekt 2023 zurückgezogen. Im März 2025 erwarb Ketchup Entertainment schließlich die Rechte und machte damit den Weg für eine Veröffentlichung frei. Green erklärte gegenüber 'Variety', er habe zwischenzeitlich "sehr, sehr" oft daran gezweifelt, dass der Film jemals gezeigt werden würde. Als das Team schließlich gemeinsam eine Vorführung organisierte, habe sich die Situation beinahe wie eine Trauerfeier angefühlt. "Man könnte eine Beerdigung in New Orleans veranstalten, mit einer Jazzband, die die Straße entlangläuft, und einfach eine Feier daraus machen", scherzte der Regisseur.

Die Vorführung sei für alle Beteiligten emotional gewesen. Gleichzeitig habe sie etwas Befreiendes gehabt, weil Green den Film erstmals Freunden und anderen Filmschaffenden zeigen konnte, die ihn zuvor noch nicht gesehen hatten. Besonders wichtig war der Abend für Will Forte und Lana Condor, die bis dahin selbst noch nicht die endgültige Fassung gesehen hatten. "Dieser Moment war so aufgeladen und elektrisierend, und die Stimmung im Raum war unglaublich", erinnerte sich Green. Condor beschrieb den sogenannten "Funeral Screening" dagegen zunächst als schreckliche Erfahrung. "Es ist wirklich furchtbar. Es ist so einfach, sich selbst die Schuld zu geben. Man denkt fast: War ich das Problem?", sagte sie gegenüber 'Variety'. Besonders betroffen habe sie die Vorstellung gemacht, dass Hunderte Menschen über lange Zeit an dem Projekt gearbeitet hatten. "Es fühlt sich wie eine Beerdigung an", erklärte die Schauspielerin. Auch Forte hatte zunächst befürchtet, dass es einen Grund geben müsse, warum der Film nicht erscheinen sollte. Eine Woche nach der Absetzung habe das Team den fertigen Film sehen können. "Ich dachte persönlich: Oh, wahrscheinlich ist er schlecht. Warum sollten sie das sonst machen? Und dann sehen wir diesen Film, und er ist magisch. Er ist verdammt großartig", sagte Forte gegenüber 'Discussing Film'.

Condor habe nach der Vorführung ebenfalls nicht akzeptieren wollen, dass der Film womöglich für immer verschwinden könnte. "Ich weigere mich einfach zu glauben, dass ein Film wie dieser niemals gesehen werden wird", sagte sie. Sie habe trotz allem Hoffnung gehabt: "Weil er so gut ist, dachte ich: Es wird einen Lichtblick geben." In 'Coyote vs. Acme' nimmt Wile E. Coyote nach unzähligen gescheiterten Versuchen, den Road Runner zu fangen, die Acme Corporation ins Visier. Deren fehlerhafte Produkte haben ihm immer wieder Probleme bereitet. Mit Anwalt Kevin Avery, gespielt von Forte, zieht der Kojote schließlich gegen den Konzern vor Gericht. Averys Nichte Paige, verkörpert von Condor, schließt sich dem Kampf an. Zum Ensemble gehören außerdem John Cena, Tone Bell und Martha Kelly sowie zahlreiche bekannte Figuren aus dem 'Looney Tunes'-Universum.