Rian Johnson war schon als Kind total von Krimis fasziniert.
Seit Donnerstag (2. Januar) läuft ‚Knives Out – Mord ist Familiensache‘ mit Daniel Craig als Privatdetektiv Benoit Blanc in den Kinos. Für Regisseur Rian Johnson war es schon immer ein Traum, einen groß inszenierten Krimi auf die Kinoleinwand zu bringen. "Ich habe sie gelesen, seit ich ein Kind war, ich komme immer wieder auf sie zurück", verrät der 46-Jährige.

Deshalb habe er es auch nicht für nötig befunden, sich mit dem Lesen bestimmter Bücher auf den Dreh vorzubereiten. "Für mich ist es nützlicher, meine Vision zu verschleiern und in allgemeiner Hinsicht darüber nachzudenken, was ich an dem Genre liebe – eine idealisierte Vision davon zu kreieren, was bezüglich des Genres für mich funktioniert und das anschließend zu verwenden", schildert er.

Im Gespräch mit ‚Deadline‘ erzählt der Filmemacher, dass er großen Wert darauf legte, dass ‚Knives Out‘ ein komplett neues Werk darstellte. "Sonst hätte die Gefahr bestanden, einfach ein Flickwerk aus Dingen von verschiedenen Quellen zu machen", schildert er. "Für mich geht es vielmehr darum, zum Herz dessen zu gelangen, was mich besonders an diesem Genre fesselt."