Rosamund Pike: Keine nackten Tatsachen

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Rosamund Pike weigerte sich, bei ihrer Audition für ‚Stirb an einem anderen Tag‘ die Hüllen fallenzulassen.
Die 39-jährige Schauspielerin wurde angehalten, sich während ihres Vorsprechens für den Actionfilm aus dem Jahr 2002 ihres Kleides zu entledigen und in ihrer Unterwäsche herumzustolzieren. Obwohl sie zu der Zeit eine 21-jährige Jungschauspielerin war, die auf ihren großen Durchbruch hoffte, war sie nicht bereit dazu, so viel Haut zu zeigen, nur um sich eine Filmrolle an Pierce Brosnans Seite zu sichern.

In der Amazon-Hörbuchreihe ‚Audible Sessions‘ erklärte Rosamund, sie sei gebeten worden, einen String und ein sexy Kleid zu tragen, welches sie im Laufe des Vorsprechens fallen lassen sollte. Die Schauspielerin erschien jedoch im Abendkleid ihrer Mutter und als sie dem Kostümdesigner den Kittel vorführte, verschlug es ihm die Sprache. Rosamund verriet: "Ich hatte keine Ahnung, wo ich mit 21 diese Selbstsicherheit hernahm. Der Kostümdesigner sagte ‚Das ist ein wunderschönes Kleid, aber in Bond Filmen tragen wir eher solche Dinge.‘ Da zeigte er mir ein unglaublich freizügiges Kleid. Ich zog das schimmernde Etwas zwar an, ließ die Hüllen aber nicht fallen."

Trotz ihrer Verweigerung landete Rosamund schließlich die Rolle des Bondgirls Miranda Frost an der Seite von Pierce Brosnan und fühlte sich eigenen Aussagen zufolge nicht einmal unwohl am Set: "Ich sehe auf meine Erfahrung zurück und denke, unsere Produzentin Barbara Broccoli war der #MeToo-Bewegung meilenweit voraus. Es gab nicht einen einzigen Moment am Set, in dem ich mich unwohl fühlte." Nach der Rolle in dem Bond-Film landete die Schauspielerin eine Reihe weiterer großer Rollen, unter anderem die Performance als Amy Dunne in dem 2014er Streifen ‚Gone Girl‘, für die sie mit einem Oscar als Beste Darstellerin ausgezeichnet wurde.

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