Rose McGowan "litt viel" unter anderen Frauen.
Die 45-jährige Schauspielerin und Aktivistin glaubt, dass Frauen oft gegeneinander aufgehetzt werden. Ferner würde ihnen eingetrichtert, ihr eigener und der "schlimmste Feind" anderer zu sein. Sie behauptete nun in einem Interview mit der ‚Page Six‘-Kolumne der ‚New York Post‘, es seien "schreckliche, giftige Dinge" über sie gesagt worden, die einen negativen Effekt auf ihre psychische Gesundheit gehabt hätten. "Es ist wirklich hart", so McGowan. "Frauen werden trainiert, um ihr eigener und der schlimmste Feind anderer zu sein. Durch Frauen habe ich in meiner Industrie sehr viel gelitten. […] Sie waren diejenigen, die schreckliche, giftige Dinge gesagt haben, die sich in meinem Kopf festgesetzt und einen krankhaften Effekt auf meine Psyche hatten."

Der ‚Charmed – Zauberhafte Hexen‘-Star, der eine der ersten Frauen war, die den in Ungnade gefallenen Film-Mogul Harvey Weinstein des sexuellen Fehlverhaltens bezichtigten, da er McGowan angeblich vergewaltigte, fuhr fort und ermutigte andere Frauen dazu, sich nicht mehr miteinander zu messen. Die Schauspielerin erklärte: "Ich denke, Frauen wird beigebracht, dass es nur einen Platz gibt und dass jeder wie verrückt für diesen einen Platz kämpfen muss, aber ich sage immer, dass der Tisch, an dem man sitzen möchte, sowieso nur eine Illusion ist, also stelle deinen eigenen Tisch auf."

Rose verriet im Gespräch mit der Zeitung auch, dass sie nach der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums ‚Planet 9‘, an dem sie seit knapp vier Jahren gearbeitet hat und das von ihrer Kindheit inspiriert ist, beim Fringe Festival 2019 im August auch ihr Debüt als Performerin geben wird. Na dann, gutes Gelingen, liebe Rose!