Rowan Atkinson bringt 'Blackadder' und 'Mr. Bean' für besonderes Projekt zurück

Rowan Atkinson hat die Rückkehr von 'Blackadder' und weiteren Comedy-Figuren im Rahmen einer neuen Show angedeutet.

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Rowan Atkinson bringt 'Blackadder' und 'Mr. Bean' für besonderes Projekt zurück
Foto: BANG Media International / Famous

Rowan Atkinson bringt 'Mr. Bean', 'Blackadder' und weitere seiner Comedy-Figuren für eine neue West-End-Show zurück.

Der britische Comedy-Star kehrt zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten in Londons berühmtes Theaterviertel zurück. Im Rahmen der Reihe '30 Rowan Live' lässt er einige seiner bekanntesten Sketche und Figuren wieder aufleben. In einem Statement sagte der 71-Jährige: "Es ist 40 Jahre her, dass ich zuletzt eine Comedy-Sketchshow im West End gemacht habe. Ich dachte, es wäre schön, die Sketche, mit denen für Richard Curtis und mich alles begann und in denen meine bekanntesten Figuren entstanden sind, noch einmal aufzuführen."

Zusätzlich kündigte er neues Material an, das eigens für die Show geschrieben wurde. In einem Ankündigungsvideo für die West-End-Aufführungen im Gillian Lynne Theatre ist zu sehen, wie Atkinson Kostüme für einen Priester, Mr. Bean, Blackadder und weitere Figuren hervorholt. Die Show wird außerdem neues Material enthalten, das gemeinsam mit Richard Curtis, Ben Elton und Howard Goodall entstanden ist.

Richard Curtis, der mit Atkinson unter anderem an 'Blackadder' arbeitete, erinnerte sich an seine erste Begegnung mit dem Komiker. "Ich habe Rowan 1976 zum ersten Mal auf der Bühne gesehen – vor 50 Jahren. Sofort war uns allen klar, dass wir ein einzigartiges Talent erlebten, wie man es nur einmal im Leben sieht", erzählte er. Curtis betonte, dass Atkinsons komödiantisches Talent auch fünf Jahrzehnte später nichts von seiner Wirkung verloren habe. Die Zusammenarbeit an der Show sei für ihn eine große Freude und Ehre. "Ich hoffe, dass sie die Menschen sehr glücklich machen wird", betonte Curtis.

Obwohl Atkinson 'Blackadder' für die Live-Show zurückbringt, hatte er in der Vergangenheit klargestellt, dass er die Figur nicht für ein vollständiges neues Projekt wiederbeleben wolle. Im Dezember 2025 erklärte er gegenüber der Zeitung 'The Times', eine Rückkehr sei schwierig und letztlich fraglich. "Man würde verzweifelt versuchen, den Erfolg zu wiederholen, den man vor Jahrzehnten hatte. Man kann dabei eigentlich nur verlieren", sagte er. "Die einzige Motivation wäre Geld. Aber ich glaube nicht, dass mich das dazu bringen würde, mitzumachen."