Fernsehstar Ruth Moschner (45) erinnert sich noch gut, wie sie von einer Stylistin zu hören bekam, dass sie ein Kleid nicht tragen sollte, weil es sie angeblich dick aussehen ließ.

"Verletzt und verunsichert"

Das Jurymitglied von 'The Masked Singer' postete auf Instagram die Erinnerung an diesen Vorfall, der schon einige Jahre her sei, der sie aber immer noch erschaudern lässt. Für eine TV-Gala habe sie sich ein gelbes Kleid ausgesucht, in dem sie, wie sie fand, "eigentlich hübsch" aussah. Die Stylistin der Show teilte dann aber aus: "Weil sie mir mit den Worten von diesem Kleid abriet: das Kleid würde doch sehr auftragen vor der Kamera, 'das macht Sie dick'." Das habe sie damals "verletzt und versichert". Aber nun sei sie selbstbewusst genug, figurbetonte Kleidung zu tragen, wenn sie sich darin wohlfühle.

Ruth Moschner litt unter Essstörungen

Die ätzende Bemerkung der Mode-Expertin wiegt umso schwerer, wenn man weiß, dass die Komikerin in ihrer Jugend unter Essstörungen litt, wie sie vor Jahren der 'BZ' offenbarte. Auch damals ging es um die Außenwirkung – im Ballettunterricht. "Die Lehrerin brachte uns bei: Dünn ist gut, normal ist schlecht. Wir waren nur toll, wenn die Rippen rausguckten." Das resultierte darin, dass die kleine Ruth sich zweimal am Tag wog und Essen eklig fand. Die erwachsene Ruth Moschner hat nun ihren Frieden mit sich und ihrer Figur gefunden, aber auf solche blöden Sprüche kann sie gut und gerne verzichten. Wie eigentlich jeder Mensch.

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