Sacha Baron Cohen: ‚Borat 2‘ enthüllt „Rutsch zum Autoritarismus“

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Verlierer des Tages

Sacha Baron Cohen verrät mehr Details zur ‚Borat‘-Fortsetzung.
Die Dreharbeiten zu dem Sequel waren für den Schauspieler so intensiv wie nie. Wie schon im ersten Film drehte er viele Szenen mit realen, unwissenden Leuten, die seinem Charakter nicht immer freundlich begegneten. Dabei deckte der Star einige schockierende Wahrheiten auf.

„2005 brauchte man einen Charakter wie Borat, der frauenfeindlich, rassistisch und antisemitisch war, um Leute dazuzubringen, ihre inneren Vorurteile zu enthüllen. Inzwischen sind diese inneren Vorurteile offen gelegt. Rassisten sind stolz darauf, Rassisten zu sein. Mein Ziel hier war es nicht, Rassismus und Antisemitismus zu enthüllen“, erläutert der 49-Jährige. „Das Ziel ist es, Leute zum Lachen zu bringen, aber wir legen auch den gefährlichen Rutsch zum Autoritarismus offen.“

Die größte Herausforderung sei es gewesen, fünf Tage lang als Borat im Lockdown mit zwei Verschwörungstheoretikern zu leben. „Ich wachte als Borat auf, aß Frühstück, Mittagessen und Abendessen und ging als Borat schlafen. Du kannst keinen Moment außerhalb deines Charakters leben“, enthüllt Cohen gegenüber der Zeitung ‚New York Times‘.

Für eine andere Szene verkleidete sich der Dartseller als Donald Trump, um die Conservative Political Action Conference zu infiltrieren. „Am Ende versteckte ich mich im Badezimmer und hörte konservativen Männern fünf Stunden lang dabei zu, wie sie zur Toilette gingen, bis ich in den Raum einbrach”, schildert er. “Wir wurden vom Secret Service, der Polizei und der Inneren Sicherheit umstellt.“

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