Salma Hayek: Tiefes Trauma nach Belästigung durch Weinstein

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Salma Hayek gesteht, dass sie ihr Trauma nach der sexuellen Belästigung durch Harvey Weinstein lange Zeit nur „unterdrückte“.
Die Hollywood-Darstellerin war eine von vielen Frauen, die 2017 mit Missbrauchsvorwürfen gegen den Filmproduzenten an die Öffentlichkeit traten. Laut Salma wurde sie 2002 am Set des Films ‚Frida‘ von Weinstein belästigt und zu sexuellen Handlungen aufgefordert. Mittlerweile verbüßt der Amerikaner eine 23-jährige Haftstrafe. „Die unglaubliche Sache ist, dass ich dachte, ich wäre geheilt. Und dann kam alles wieder hoch und mir wurde klar, dass ich nicht geheilt war, sondern alles unterdrückte und damit kämpfte“, offenbart die Schauspielerin im Interview mit der Zeitung ‚Evening Standard‘.

Für sie sei es sehr tröstlich gewesen, sich mit anderen Opfern des 68-Jährigen zu verbünden und auszutauschen. „Es war lange Zeit sehr schmerzhaft. Ich wusste nicht, dass so viele andere Frauen betroffen waren und dass es so tief reichte. Es war sehr schockierend. Aber die Tatsache, dass wir zusammen Maßnahmen ergriffen, machte es zu einer sehr heilenden Erfahrung. Ich habe lange genug damit gelebt und mittlerweile habe ich mich davon gelöst“, berichtet die dunkelhaarige Schönheit.

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