Sam Mendes: Er brauchte eine Pause nach ‘Spectre’

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Sam Mendes war zu "erschöpft", um nach ‘Spectre’ einen weiteren Film zu drehen.
Der 54-jährige Filmemacher kehrte nach der Arbeit an dem James Bond-Film aus dem Jahr 2015 zu seinen Theaterproduktionen zurück. Für den Regisseur hatte sich die Arbeit an dem legendären Agentenfilm wie eine "leichte" Arbeitsbelastung angefühlt. Zudem ist es für Mendes zunehmend schwierig, für ihn interessante Drehbücher zu finden – vor allem, da es immer mehr Serien gibt. Er erklärte: "Ich wollte nach dem letzten Bond-Film überhaupt nichts mehr inszenieren. Ich war erschöpft. Wenn das passiert, gehe ich eher zurück ins Theater. Ich habe ‘The Ferryman’ und ‘The Lehman Trilogy’ auf die Bühne gebracht. Zwei Theaterstücke in drei Jahren sind für mich eine relativ geringe Arbeitsbelastung." Der Ex-Mann von Kate Winslet fügte hinzu: "Ich konnte nichts finden, bei dem ich Regie führen wollte." Als Regisseur habe er mit der Langform von Fernsehserien zu kämpfen und war deshalb nicht interessiert. "Ich mag das Zwei- oder Zweieinhalb-Stunden-Format. Ich möchte, dass ein Publikum reinkommt, die ganze Erfahrung als Gruppe zusammen hat und herauskommt und in der Lage ist, über die ganze Geschichte zu sprechen", so Sam gegenüber ‘Deadline’ weiter.

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