Nach und nach werden wir uns immer mehr der potenziellen Gefahren von Social Media bewusst. Auch Lena Klenke (25) ist besorgt, was das pausenlos Scrollen durch Facebook, Instagram und TikTok gerade bei jüngeren Menschen anrichten kann.

Verschwendete Zeit

Die Schauspielerin ('Fack ju Göhte') hat das Gefühl, dass ihre Generation "kurz vorm Ausbrennen" ist, wie sie im Interview für 'Zeit Campus' bekräftigte. "Wir haben tausend Möglichkeiten, aber durchs ständige Vergleichen auf den sozialen Medien denken alle, sie oder er müsse was Krasses tun und den anderen mit irgendwas überbieten." Im Gegensatz zu vielen Kolleg*innen hält sie daher in einer Drehpause auch Abstand zu den sozialen Medien, mag nicht "dumm durch Insta scrollen". Sie würde sich im Nachhinein nur ärgern, ihre Zeit verschwendet zu haben, glaubt Lena.

Lena Klenke entspannt über den Dächern

Durch Social Media gehe die Spontaneität verloren, davon ist Lena Klenke überzeugt: "Uns allen würde es guttun, mal durchzuatmen und zu machen, worauf wir Lust haben, ohne dabei daran zu denken, welchen Effekt das jetzt hat." Sie vermisst die "Ruhe und Zeit zum Runterkommen." Ihr Rezept dafür liegt übrigens in luftiger Höhe: "Über der Stadt, auf den Dächern, komme ich runter." Der Star ist eher introvertiert und ist beeindruckt von "Menschen, die extrovertiert sind und deren social battery nie leer geht. Ich gehöre nicht dazu."

Die Schauspielerin muss sich zurückziehen, wenn sie am nächsten Tag wieder 100 Prozent geben will. "Das kann ich nicht, wenn ich die ganze Zeit so viele Einflüsse von außen habe", so Lena Klenke.

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