Zwei Personen wurden verhaftet, nachdem sie in der Nähe des Hauses von Prinz Andrew entdeckt wurden.
Ein Mann im Alter von 31 Jahren und eine 29-jährige Frau, bei der es sich vermutlich um seine Freundin handelt, wurden verhaftet. Am 25. April sollen die Zwei über Zäune in der Nähe der Royal Lodge im Windsor Great Park geklettert sein. Das vermeintliche Paar wurde daraufhin zur Maidenhead Police Station gebracht, wo sie später auf Kaution wieder freigelassen wurden. Die Ermittlungen dauern dennoch an.
Ein Sprecher der Thames Valley Police sagte: „Es wurden zwei Personen – eine 29-jährige Frau und ein 31-jähriger Mann, beide aus London – wegen des Verdachts, sich in oder auf dem Gelände aufgehalten zu haben, verhaftet. Während der andauernden Ermittlungen wurden die Verdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Es bestand keine Gefahr für eine Person auf dem Gelände.“

Nur wenige Tage vorher gab es bereits einen Vorfall auf dem Anwesen von Prinz Andrew: Eine 43-jährige Frau ließ sich mit dem Taxi zum Anwesen fahren und erklärte dem Sicherheitspersonal schließlich, sie sei mit dem 61-jährigen Prinzen zum Mittagessen verabredet.
Als Folge der Verstöße hat Dai Davies, der ehemalige Leiter der königlichen Sicherheitseinheit von Scotland Yard, eine Überprüfung des königlichen Sicherheitsverfahrens gefordert. Für Davies gibt es Grund zur Sorge über ein scheinbar sinkendes Sicherheitsniveau. Dies äußerte er gegenüber ‚Daily Telegraph‘ und sagte weiter: „Die Nachlässigkeit muss gründlich untersucht werden und es muss sich darum gekümmert werden.“


Aktuell ist die Thames Valley Police für die Sicherheit rund um das Windsor-Anwesen verantwortlich, das auch die derzeitige Residenz von Queen Elizabeth, Schloss Windsor, beherbergt. Scotland Yard-Leibwächter schützen die Familienmitglieder auf dem Gelände. Es wird aber angenommen, dass Andrews Haus, das er mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson, der Herzogin von York, teilt, auch eigene Sicherheitsvorkehrungen besitzt.
Dai ist allerdings der Meinung, dass alle Royals nur von bewaffneten Offizieren und somit von professionellem Personal geschützt werden sollten. Unbewaffnete Sicherheitsleute [zum Schutz des Anwesens] zu haben, erscheine ihm unsinnig. Andrews persönliche Sicherheit wird derzeit überprüft.

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