Kesha muss einen schweren Rückschlag im Gerichtskrieg mit Dr. Luke verkraften.
Die ‚Praying‘-Künstlerin verklagte den Musikproduzenten 2014, sie vergewaltigt und erpresst zu haben, so dass sie sich nicht aus bestehenden Verträgen befreien konnte. Dr. Luke hingegen, der mit bürgerlichem Namen Lukasz Gottwald heißt, bestritt die Vorwürfe und zog wegen Verleumdung gegen die Sängerin vor Gericht. Sechs Jahre später gibt ihm eine Richterin nun Recht. Dabei geht es um Keshas Textnachricht an Lady Gaga, in der sie schrieb, dass Dr. Luke Katy Perry vergewaltigt habe, was diese allerdings bestritt. "Perry hat eindeutig ausgesagt, dass Gottwald dies nicht getan hat. Kesha hat also keinen strafrechtlich verfolgbaren Fall hervorgebracht. Es gibt überhaupt keinen Beweis, dass Gottwald Katy Perry vergewaltigt hat oder dass Katy Perry, deren eidliche Aussage nicht widerlegbar ist, nicht glaubhaft ist", heißt es in Gerichtsdokumenten, die ‚E! News‘ vorliegen.

Nun werde untersucht, ob Keshas Aussagen in "gutem Glauben" gemacht wurden oder nur "vorgetäuscht wurden, um den Kläger zu verleumden und unter Druck zu setzen, wie der Kläger behauptet". Die ‚Die Young‘-Hitmacherin will diese Vorwürfe nicht so einfach auf sich sitzen lassen. Über ihre Anwälte ließ sie verkünden, sofortige Revision einzulegen und die Entscheidung des Gerichts anzufechten. Ein Ende dieser bitteren Schlammschlacht scheint in weiter Ferne zu sein.