Schweres Zugunglück in Spanien: König Felipe unterbricht seinen Termin
Nach dem schweren Zugunglück mit mindestens 50 Toten in Spanien hat König Felipe VI. sein Mitgefühl ausgesprochen. Der Monarch brach eine Militärübung vorzeitig ab, um nach Madrid zurückzukehren.
König Felipe VI. von Spanien (58) hat den Betroffenen des schweren Zugunglücks sein Beileid ausgesprochen. Bei einem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge in der Provinz Toledo sind laut Medienberichten mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen.
In einem Beitrag des Königshauses auf Instagram heißt es, König Felipe spreche den Angehörigen der Opfer des Zugunglücks sein Beileid und sein tiefes Mitgefühl aus. Zudem sicherte der spanische Monarch den Betroffenen seine Unterstützung zu. Felipe dankte außerdem den Rettungskräften vor Ort.
König Felipe unterbricht Militärübung
Felipe VI. befand sich am Mittwochmorgen zum Zeitpunkt des Unglücks in Bétera bei Valencia, wo er an einer Militärübung teilnehmen sollte. Der König betonte dort Medienberichten zufolge, dass die Rettungsmaßnahmen noch in vollem Gange seien und die Hintergründe des Unglücks nun aufgearbeitet werden.
Er kürzte seinen Termin vor Ort ab, um sich weiter in Madrid über die Lage informieren zu können. Felipe soll in ständigem Kontakt mit der Regierung stehen, um sich über alle Einzelheiten des Zugunglücks zu informieren, heißt es weiter. Für die kommenden zwei Tage sind laut den Berichten geplante offizielle Termine des Königshauses abgesagt worden.
Im Januar gab es bereits ein schweres Zugunglück in Spanien
Es ist bereits das zweite schwere Zugunglück in Spanien in diesem Jahr. Im Januar starben 46 Menschen bei der Zugtragödie in Adamuz. König Felipe und Königin Letizia (54) nahmen damals an einer Gedenkfeier für die Opfer in Huelva teil. Bereits unmittelbar nach dem Unglück hatte das Königspaar eine private Reise zur Beerdigung von Felipes Tante Prinzessin Irene von Griechenland in Athen unterbrochen, um den Unfallort sowie die Verletzten im Krankenhaus Reina Sofía in Córdoba zu besuchen. "Ein Land zeigt seine Stärke auch darin, wie es mit Notfällen umgeht und wie sich die Menschen geschützt und aufgefangen fühlen", sagte Felipe.
(hub/spot)