Schwesta Ewa

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Schwesta Ewa in Sorge: Ihr Knastaufenthalt hatte Folgen für Töchterchen Aaliyah

Wegen Steuerhinterziehung und Körperverletzung wanderte Schwesta Ewa (38) ins Gefängnis, seit Anfang Februar 2021 ist die Rapperin ('190 Tage') wieder auf freiem Fuß. Doch der Weg zurück ins Leben ist steiniger als mancher denkt, und nicht nur für die Musikerin selbst.

Die Folgen sind noch heute spürbar

Denn der Star hat eine kleine Tochter, und die war zu den Zeitpunkt, als ihre Mutter ihre Haftstrafe antrat, gerade einmal ein Jahr alt. Zunächst durfte die mittlerweile drei Jahre alte Aaliyah nicht mit, war plötzlich ohne Mama und Papa. "Sie ist ein robuster Typ. Aber das alles ist nicht an ihr vorbeigegangen", zog Schwesta Ewa jetzt im Gespräch mit RTL Bilanz. Immerhin: Ein halbes Jahr nach Haftantritt wurde sie in den Mutter-Kind-Vollzug verlegt, doch da war es schon zu spät, die Trennung hatte psychische Schäden bei Aaliyah hervorgerufen, die bis heute nachhallen. So verletze sich die Kleine immer wieder selbst. "Meine Tochter schlägt mit dem Kopf, wenn sie merkt, dass sie abends allein im Bett ist", so die Rapperin.

Schwesta Ewa blickt nach vorn

Das ist auch der Grund, warum Schwesta Ewa ihr Kind nach wie vor bei sich schlafen lässt — dass tut nicht nur Aaliyah gut, sondern auch Mama. "Sie hat ein wunderschönes Kinderzimmer, aber wir schlafen zusammen, weil ich brauche das – ich habe einfach ein Trauma davon – und sie braucht das auch. Wir brauchen einfach mehr Nähe als andere noch durch das, was uns passiert ist." Ein Trostpflaster: Schwesta Ewa sieht einen Aufwärts-Trend: "Es wird immer besser."

Aaliyah gibt ihr auch genug Motivation, nicht rückfällig zu werden, versicherte sie im letzten Jahr gegenüber 'Bild'. Selbst wenn sie 100 Jahre Bewährung bekäme, würde sie nicht mehr rückfällig, erklärte sie. "Denn für nichts lohnt es sich mehr, es zu riskieren, dass ich von meiner Tochter getrennt werde", so Schwesta Ewa.

Bild: picture alliance/dpa/Revierfoto | Revierfoto