Selma Blair bittet nach Vorfall im Flugzeug um Entschuldigung

Knapp drei Wochen nach ihrer Festnahme an Bord eines Delta-Flugs meldet sich Selma Blair erstmals selbst zu Wort. In einem Instagram-Video bittet die Schauspielerin um Entschuldigung. Über den Tag selbst will sie aus einem bestimmten Grund nichts sagen.

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Selma Blair hat sich erstmals zu dem Vorfall im Flugzeug geäußert.
Selma Blair hat sich erstmals zu dem Vorfall im Flugzeug geäußert. Foto: imago/ABACAPRESS / Reynaud Julien/APS-Medias/ABACA

Selma Blair (54) hat sich knapp drei Wochen nach ihrer Festnahme an Bord eines Flugzeugs öffentlich entschuldigt. In einem Video, das sie am Freitagabend veröffentlichte, beteuerte die Schauspielerin, sie habe niemals jemanden verletzen oder erschrecken wollen.

"Ich möchte mich bei all denjenigen entschuldigen, die ich enttäuscht, verletzt, erschreckt oder beunruhigt habe", sagt Blair in der Botschaft. Zu den Ereignissen selbst schweigt sie. Es laufe ein Gerichtsverfahren, ihre Anwälte hätten sie gebeten, nichts über jenen Tag zu sagen. "Ich nehme das sehr ernst", so die Schauspielerin.

Ein Dank auch für Scout

Am Ende des Videos wendet sich Blair an alle, die ihr in den vergangenen Wochen geschrieben oder Anteilnahme gezeigt haben. Das bedeute ihr und ihrem Sohn, "der mein Ein und Alles ist", sehr viel. Ausdrücklich erwähnt sie auch ihren Assistenzhund Scout, der sie auf dem Flug begleitet hate und dem "es auch gut geht". Sie wolle sich nun um ihre Gesundheit und ihren Sohn kümmern.

Der Vorfall ereignete sich am 11. Oktober auf Delta-Flug 938 von Los Angeles nach New York. Nach Angaben der Hafenbehörde ging ein Notruf wegen eines "körperlich aggressiven Passagiers" ein. Blair wurde an Bord festgenommen und nach der Landung in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Flugbegleiterinnen seien verletzt worden. Laut Aufzeichnungen der Flugsicherung meldeten die Piloten vor der Landung eine Person mit Nasenbluten und eine weitere mit Bissspuren.

Sprecherin widerspricht Vorwürfen

Medienberichten zufolge soll Blair versucht haben, während des Fluges die Flugzeugtür zu öffnen. Zudem werde ihr vorgeworfen, eine Flugbegleiterin geschlagen und eine andere gebissen zu haben. Ihre Sprecherin wies Teile davon bereits zuvor zurück. Blair habe an Bord einen medizinischen Notfall erlitten, die Tür habe sie nicht zu öffnen versucht. Die Sprecherin trat auch Behauptungen entgegen, die Schauspielerin leide gar nicht an Multipler Sklerose. Die Diagnose hatte Blair 2018 erhalten, 2021 machte sie öffentlich, dass sich die Krankheit in Remission befinde.

In Queens wurde Blair wegen zweier Fälle von Körperverletzung angeklagt. Dabei geht es um eine mutmaßliche Auseinandersetzung mit einem Beamten der Hafenbehörde und einer Krankenschwester. Sie plädierte auf nicht schuldig und kam gegen eine Kaution von 20.000 US-Dollar frei. Das Verfahren wurde auf den 19. Januar 2027 vertagt.

(ae/spot)