Serge Pizzorno vergleicht die Arbeit im Aufnahmestudio mit Urlaub.
Der Kasabian-Gitarrist verbringt seine Freizeit im Studio und arbeitet an neuer Musik, wenn die Band gerade eine Pause macht. Für ihn sei das nie ein Problem gewesen, denn eine richtige Auszeit brauche er nie, da er die Arbeit in seinem Job so liebe: "Ich bin dem Ganzen schon auf den Grund gegangen. Es liegt daran, dass ich denke, im Urlaub zu sein, die ganze Zeit. Was ich liebe, ist nun mein Job."

Und als die ‚Empire‘-Hitmacher sich vor kurzem dazu entschlossen, eine größere Auszeit zu nehmen, war Serge klar, dass nun die richtige Zeit gekommen war, an einem Solo-Album zu arbeiten. Gegenüber dem ‚Q‘-Magazin meinte er: "Es fühlte sich einfach so an, es endlich zu tun. Nach sechs Alben muss man erst einmal alles hinter sich lassen, aus dem Kreislauf austreten und über etwas anderes nachdenken. Aus der normalen Routine herausgehen und einfach drauf lossteuern."

Für den 38-Jährigen war die Erfahrung mit seiner Solo-Debütplatte eine positive Erfahrung, genoss er doch die Tatsache, keinen Druck spüren zu müssen: "Wir [als Band] durften uns ausprobieren und experimentieren, aber da war immer die Sache in deinem Kopf, dass du als Headliner bei Reading und Leeds, bei Glasto auftreten willst, all diese großen Gigs […] Es war nun schön, nicht darüber nachdenken zu müssen und einfach zu denken, dass es alles sein werden kann, was ich möchte."