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Sex, Drogen & Karriere: Neue Obama-Biografie mit Skandal-Potential

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Barack Obama (55) hat eigentlich das Image des perfekten Saubermanns: Charmant, höflich und auch wenn ihn sein ehemaliger Job streckenweise sichtlich mitgenommen hat, immer freundlich und mit einem Lächeln im Gesicht. So zumindest haben den Ex-Präsidenten viele in Erinnerung. Doch ein neues Buch sorgt in den USA jetzt für Aufsehen. In der Biografie „Rising Star“ zeichnet Autor David Garrow ein anderes Bild von Obama. Es geht um Sex, Drogen und Machtgelüste.

Ehemalige Liebschaften packen aus

Der Historiker und Pulitzer-Preisträger Garrow konzentriert sich „Spiegel Online“ zufolge vor allem auf Obamas Jugend und Studienzeit. Dass der Politiker damals Drogen nicht abgeneigt war und sich ab und zu einen Joint anzündete, war bereits bekannt. Neu sind hingegen pikante Details aus seinem Sexleben. Der Buchautor sprach offenbar mit mehreren früheren Affären, die über Obamas Liebhaber-Qualitäten auspackten. Sehr laut soll der spätere US-Präsident gewesen sein. So laut, dass sogar Nachbarn das Weite suchten.

Aber diese etwas geschmacklosen, intimen Details sind nicht alles. Das Buch konzentriert sich auch auf einen Charakterzug von Obama, der bisher offenbar ziemlich übergangen wurde: Sein unermüdliches Streben nach Erfolg. So werden einige Thesen aufgestellt, die den heute 55-Jährigen als berechnenden Karrieristen dastehen lassen. Er soll schon früh auf die Präsidentschaft fokussiert gewesen sein, Jobs danach ausgesucht, die Bibel dafür für sich entdeckt haben – und sich sogar von seiner damaligen Freundin Sheila Jager getrennt haben, weil die Beziehung mit einer weißen Frau in einigen Aspekten nicht unbedingt förderlich gewesen sei.

Kritische Reaktionen

Recherchiert hat Garrow für sein Buch übrigens neun Jahre lang. Dabei hat er alte Freunde Obamas interviewt, tausende Zeitungen ausgewertet, unveröffentlichte Manuskripte analysiert und auch mit dem Ex-Präsidenten selbst gesprochen. Trotz sauberer Recherche werfen ihm Kritiker vor, Obamas Leben „Im Endeffekt unfair“ („New York Times“) beleuchtet zu haben. Und Hand aufs Herz: Nobody’s perfect. Nicht Obama und auch sicherlich keiner seiner zahlreichen Vorgänger, ganz zu schweigen von seinem derzeitigen Nachfolger.

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