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Shirley MacLaine: „Meine Altersgruppe wird in Hollywood vergessen“

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Wer sagt eigentlich, alternde Stars in Hollywood könnten nicht mehr „trendy“ sein? – Leinwand-Legende Shirley MacLaine (82) beweist spätestens seit den Oscars, dass diese These überholt ist. Denn seit ihrem Auftritt bei den Academy Awards ist sie so angesagt wie zu ihren besten Zeiten.

Doch das scheint die mittlerweile 82-jährige Darstellerin kaum zu interessieren. „In meinem Alter ist es schön, wenn man noch Jobs erhält und geradeaus denken kann. Allein dafür bin ich dankbar“, sagte die Schauspielerin der Nachrichtenagentur spot on news.

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Dass die Schwester von Warren Beatty (80) – der für den katastrophalen Fehler am Ende der Oscarveranstaltung verantwortlich war, als er mit „La La Land“ den falschen Streifen als „Besten Film“ verkündete – arg untertreibt, scheint spätestens dann deutlich zu werden, wenn man auf ihren neuen Film blickt.

Ein Film mit Signalwirkung?

Mit dem Streifen „Zu guter Letzt“ kommt MacLaine ab dem 13. April hierzulande in die Kinos. Darin geht es um die Themen Altern und Familie. Für MacLaine wichtige Eckpfeiler in unserer Gesellschaft: „Seien wir doch einmal ehrlich“, so die Schauspielerin weiter, „Frauen in meiner Altersgruppe werden schnell vergessen in Hollywood. Und nicht nur dort. Auch in unseren Familien haben ältere Menschen längst nicht mehr den Respekt, den sie noch in jungen Jahren erhalten.“

MacLaine würde das gerne ändern. „Auch alte Menschen gehen noch gerne ins Kino und sehen sich selbst und ihre Themen auf der Leinwand. Es wäre schön, wenn Hollywood das erkennt und ich hoffe, dass unser kleiner Film an der Kinokasse gut abschneidet. Denn dann könnten andere solche Projekte schneller Finanzierungen finden“, so MacLaine.

Der Blick Richtung Sterne

Auch wenn sie den „Fauxpas“ ihres Bruders bei den Oscars nicht kommentieren möchte, hält MacLaine meist kein Blatt vor dem Mund, wenn es darum geht, über ihren Glauben an ein Leben nach dem Tod zu sprechen: „Dieses Leben im Moment ist ziemlich gut. Ich kann mich nicht beschweren. Aber in meinem nächsten Leben möchte ich gerne einen Außerirdischen kennen lernen. Ich kann es kaum abwarten, herauszufinden, wie sie leben und was sie von uns Menschen halten.“

(stk/spot)

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