Simone Biles trauert um ihre Tante

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Simone Biles muss während den Olympischen Spielen mit einer Familientragödie klarkommen.
Die US-Turnerin hat es wahrlich nicht einfach bei dem diesjährigen Sport-Event in Tokio. Aufgrund von mentalen Gesundheitsproblemen verzichtete sie darauf, bei einer Reihe von Wettbewerben anzutreten. Am Dienstag (3. August) kehrte sie schließlich zurück und erkämpfte sich Bronze im Schwebebalkenfinale. Nach dem Wettbewerb gab die 24-Jährige bekannt, dass ihre Tante väterlicherseits vor zwei Tage gestorben war. Keine Frage, dass dieser Verlust das Turntalent tief getroffen hat.

Simones Trainerin Cecile Canqueteau-Landi erklärte gegenüber Reportern: „Ich dachte ‚Oh mein Gott. Diese Woche muss vorbei sein‘. Ich fragte sie, was sie braucht. Und sie meinte ‚Ich brauche einfach ein wenig Zeit.‘ Ich erwiderte ‚Ruf mich an oder schreib mir, wenn du irgendetwas brauchst, ich werde da sein. Was auch immer es ist.‘“ Die mehrfache Olympia-Siegerin habe anschließend mit ihren Eltern telefoniert. „Sie sagte ‚Es gibt nichts, das ich von hier aus machen kann. Ich werde also einfach meine Woche zu Ende bringen und wenn ich nach Hause kommen, werden wir uns darum kümmern‘“, fügte Cecile hinzu.

Was Simone brauche, sei „eine gute Pause“, ist sich die Trainerin sicher. „Wir werden zurück zur Arbeit kehren, aber ich freue mich für sie, dass sie zurück zu ihrer Familie, ihrem Freund und ihren Hund kehrt. Sie wird einfach nach Hause zurückkehren und es genießen.“

Foto: Bang Showbiz

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