Skeet Ulrich: Melissa Barreras Entlassung beendete seine Rolle in 'Scream'
Skeet Ulrich wird seinen ursprünglich geplanten Handlungsbogen über drei 'Scream'-Filme voraussichtlich nicht mehr abschließen können.
Skeet Ulrich wird seinen ursprünglich geplanten Handlungsbogen über drei 'Scream'-Filme voraussichtlich nicht mehr abschließen können.
Der Schauspieler erklärte, dass seine Rückkehr als Billy Loomis eng mit Melissa Barreras Figur Sam Carpenter verbunden gewesen sei. Und nach Barreras Entlassung aus dem Franchise fehle dafür die Grundlage.
Der heute 56-Jährige spielte im Originalfilm 'Scream' von 1996 Billy Loomis, einen der beiden Ghostface-Killer. Jahrzehnte später kehrte er im fünften und sechsten Teil der Reihe zurück, in denen Billy seiner Filmtochter Sam Carpenter in Halluzinationen erschien. Barrera wurde später von Spyglass Media nach kontrovers diskutierten Äußerungen zum Krieg in Gaza aus dem Franchise entlassen. Für Ulrich bedeutet ihr Ausscheiden offenbar auch das Ende seiner eigenen Geschichte. "Ohne Melissa Barrera und Sam Loomis gibt es keinen Billy Loomis", sagte er gegenüber 'Us Weekly'. Seine Figur habe schließlich ausschließlich in Sams Kopf existiert.
Ursprünglich sei mit ihm über einen Handlungsbogen gesprochen worden, der sich über drei Filme erstrecken sollte. "Sie hatten ihre Chance damit und konnten den Handlungsbogen über drei Filme leider nicht ganz zu Ende bringen", erklärte Ulrich.
Obwohl 'Scream' für seine Karriere von großer Bedeutung war, hat der Schauspieler den Originalfilm nach eigenen Angaben lediglich dreimal vollständig gesehen. Zuletzt schaute er ihn gemeinsam mit seinem damaligen Co-Star Matthew Lillard, der Stu Macher und damit den zweiten Ghostface-Killer des ersten Films spielte. Die beiden nahmen dabei einen Live-Kommentar auf. "Er hat sich gut gehalten", sagte Ulrich über den Film. Gleichzeitig hätten er und Lillard beim Anschauen auch über ihre jüngeren Versionen lachen müssen.
Lillard kehrte in 'Scream 7' als Deepfake in seine alte Rolle zurück. Ulrich hält die langjährige Fan-Theorie, dass Stu Macher den ersten Film überlebt haben könnte, durchaus für möglich. "Zu hundert Prozent", sagte er auf die Frage, ob er Lillards entsprechende Theorie unterstütze. Für seinen eigenen Billy Loomis sieht er dagegen kaum eine Möglichkeit für eine tatsächliche Rückkehr von den Toten. "Ich glaube nicht, dass man einen Kopfschuss überleben kann", scherzte er. Umso mehr freute sich Ulrich für Lillard, als dieser endlich die Gelegenheit bekam, zum Franchise zurückzukehren. Sein ehemaliger Co-Star habe sich das schon lange gewünscht. Als Ulrich davon erfuhr, habe er ihn deshalb sofort angerufen.
Lillard selbst äußerte sich inzwischen allerdings zwiespältig über seine Beteiligung an 'Scream 7'. Mit Blick auf Barreras Entlassung erklärte er, dass er sich für seine Entscheidung, bei dem Film mitzumachen, "schäme". Die Situation sei "wirklich verdammte Scheiße und wirklich schwierig", sagte der Schauspieler und stellte sich ausdrücklich hinter Barrera. Als ihm die Rückkehr angeboten worden sei, habe zunächst die Begeisterung überwogen. "In diesem Moment war ich so begeistert davon, zurückzukehren, dass ich nicht wirklich über Melissa und ihre Geschichte nachgedacht habe", räumte Lillard ein. Er habe nicht Nein gesagt und bereue, die Konsequenzen damals nicht stärker bedacht zu haben. "Es ist mir peinlich, das ist die Wahrheit", sagte er. Er sei zwar weiterhin gerne Teil des Films, müsse aber einräumen: "Vielleicht war es nicht die beste Idee."