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So schlachtet Pornostar Stormy Daniels den Sex-Skandal um Trump aus

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Stormy Daniels (39) ist in den USA derzeit auf allen Kanälen. Dafür sorgt die Porno-Darstellerin, die behauptet, 2006 eine Affäre mit Donald Trump (71) gehabt zu haben, auch selbst. Gerade legte sie einen überraschenden Auftritt in der Show „Saturday Night Live“ hin und warnte den US-Präsidenten darin, „dass ein Sturm aufkommt“.

Der Skandal um Daniels, deren bürgerlicher Name Stephanie Clifford ist, dauert bereits mehrere Wochen an. Sie zog gegen Trump und dessen früheren Anwalt Michael Cohen wegen einer Geheimhaltungsvereinbarung, die sie kurz vor der US-Wahl 2016 unterschrieben hatte, vor Gericht: Diese verbietet ihr offenbar, über eine angebliche Affäre mit Trump zu sprechen. Bei „Saturday Night Live“ spielte Daniels nun sich selbst, wie sie mit Trump telefoniert. Der US-Präsident wird in der Show regelmäßig von Alec Baldwin parodiert. Als Baldwin alias Trump Daniels in der Szene fragt, was er machen könne, damit das alles endet, antwortet sie: „Rücktritt.“

Er habe das mit „Nord- und Südkorea gelöst, warum kann ich das mit uns nicht lösen?“, so der Baldwin-Trump weiter. Es sei zu spät für sowas, erklärte Stormy Daniels: „Ich weiß, du glaubst nicht an den Klimawandel, aber ein Sturm zieht auf, Baby.“ Der Sketch zeigte zudem, wie das FBI Anrufe von Cohen, gespielt von Ben Stiller, abhört, darunter welche mit dem neuen Anwalt von Trump, Rudy Giuliani, gespielt von Kate McKinnon, und Ivanka Trump, gespielt von Scarlett Johansson.

Wie gefährlich ist der Skandal für Trump?

Bald könnte es aber wieder um einiges ernster zugehen zwischen Daniels und dem wahren Trump. „Letztendlich wird er gezwungen sein, zurückzutreten“, sagte Michael Avenatti, ihr Anwalt, laut „The Guardian“. Er glaube fest daran, dass es zu viele Beweise für ein Fehlverhalten Trumps geben werde: „Wir haben in diesem Fall nur an der Oberfläche gekratzt“, so Avenatti demnach. „Das denke ich nicht nur, das weiß ich. Es wird eine erhebliche Menge an Beweisen geben, die ans Licht kommen, und wenn diese Beweise vorgelegt werden und die Amerikaner davon erfahren, werden sie von dem Verhalten von Trump und Cohen angewidert sein, so dass sich daraus ernste Konsequenzen ergeben.“

Trump hat eine Affäre mit Daniels bestritten. Im April erzählte er Reportern, er habe nichts von einer Zahlung von Cohen an Daniels gehört. Sie soll 2016 130.000 Dollar als Schweigegeld erhalten haben. Am Mittwoch ließ Trumps neuer Anwalt Rudy Giuliani dann eine Bombe platzen, als er Fox-News-Moderator Sean Hannity sagte, dass der Präsident von der Zahlung gewusst und Cohen das Geld erstattet habe. Trump erwiderte, dass Giuliani wohl noch nicht alle Fakten in dem Fall beisammen habe.

Neues Interview erscheint Dienstag

Stormy Daniels scheint den Wirbel um ihre Person derweil gut zu nutzen. Am morgigen Dienstag erscheint das US-Magazin „Penthouse“ in den USA – mit einem exklusiven Interview. Darin packt sie offenbar neue Details über ihre angebliche intime Begegnung mit Trump aus. Zudem ist sie gerade auf Tour mit Auftritten in Stripclubs, die sie durch verschiedene US-Städte führen wird. Dabei soll es auch Fan-Treffen geben und sie werde ihr „Penthouse“-Cover signieren, berichtete der „Hollywood Reporter“.

Das erste große Interview

Bereits Ende März hatte Stormy Daniels ihr erstes Fernsehinterview zu ihrer angeblichen Affäre mit Trump gegeben. In der Show „60 Minutes“ sprach der Pornostar mit Moderator Anderson Cooper über ein Treffen mit Trump im Jahr 2006 und die Folgen. Daniels behauptete in dem Interview, sie hätte Trump bei einem Promi-Golfturnier in Lake Tahoe im Juli 2006 getroffen. Er habe sie zum Essen in seine Hotel-Suite eingeladen, wo sie dann angeblich mit ihm Sex gehabt habe.

Daniels erklärte in dem Interview weiter, der Sex sei einvernehmlich gewesen, nannte das Erlebnis mit Trump aber eine „schlechte Entscheidung“. Sie behauptete in der TV-Show zudem, dass eine unbekannte Person sie später bedroht habe. 2011 sei ein Fremder in Las Vegas an sie herangetreten, nachdem Trumps Anwälte das Magazin „In Touch“ davon überzeugt hätten, ihre Story nicht zu veröffentlichen. Ein Mann habe ihr auf einem Parkplatz mit den Worten „Lass Trump in Ruhe. Vergiss die Geschichte“ aufgelauert, berichtete sie.

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