‚Solo: A Star Wars Story‘: Ron Howard ließ 70 Prozent neu drehen

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Ron Howard ließ angeblich 70 Prozent der Szenen von ‚Solo: A Star Wars Story‘ nachdrehen.
Der 64-jährige Regisseur wurde während des Produktionsprozesses als Ersatz für Phil Lord und Christopher Miller engagiert, da sein Stil besser zum Franchise passte als der seiner Vorgänger. "Ron wollte zurück zum Geist der originalen Trilogie gehen, während Phil und Chris etwas Neues machen wollten, mehr in der Richtung von ‚Guardians of the Galaxy’", berichtet ein Insider der Zeitung ‚Wall Street Journal‘. Das ursprüngliche Regie-Duo wurde kurzerhand von Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy vom Projekt abgezogen. Weder Kennedy noch Lawrence Kasdan, der Co-Drehbuchautor am ‚Solo‘-Film, sollen nämlich scharf auf den Comedy-Ausflug von Lord und Miller gewesen sein. Obwohl Howard sich an eine strikte Deadline halten musste und ihm nur wenig Zeit zur Verfügung stand, schaffte er es, den überwiegenden Teil der Szenen neu zu drehen. Am Ende seien nur 30 Prozent des originalen Inhalts behalten worden.

Im März wurde enthüllt, dass Howard die alleinige Anerkennung für die Regiearbeit an ‚Solo: A Star Wars Story‘ erhält. Beim kalifornischen GLAS Animation-Festival im März gaben Lord und Miller bekannt: "Wir waren wirklich stolz auf den Beitrag, den wir für den Film geleistet haben… In Anbetracht der kreativen Differenzen haben wir beschlossen, nur als ausführende Produzenten namentlich erwähnt zu werden."

‚Solo: A Star Wars Story‘ kommt am 24. Mai in die Kinos.

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