Sorge um König Harald: Haakon und Mette-Marit kehren in Klinik zurück

König Haralds Zustand ist weiterhin sehr ernst. Fast zehn Stunden blieb Königin Sonja bei ihrem Mann im Krankenhaus. Kurz nachdem sie die Klinik verlassen hatte, kehrten Haakon und Mette-Marit zu ihm zurück.

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Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon auf dem Weg ins Krankenhaus.
Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon auf dem Weg ins Krankenhaus. Foto: getty/[EXTRACTED]: Amanda Pedersen Giske / NTB / AFP via Getty Images

Die Sorge um König Harald V. (89) hält an. Der norwegische Monarch befindet sich weiterhin in sehr ernstem Zustand im Rikshospitalet in Oslo. Am Donnerstag war seine Familie über viele Stunden bei ihm - allen voran Ehefrau Königin Sonja (89), wie unter anderem das norwegische Magazin "Se og Hør" berichtet. Fast zehn Stunden verbrachte sie im Krankenhaus, bevor sie die Klinik am Abend verließ.

Haakon und Mette-Marit zurück im Krankenhaus

Nur kurze Zeit später kamen Kronprinz Haakon (53) und Kronprinzessin Mette-Marit (53) erneut ins Rikshospitalet. Die beiden hatten Harald bereits zuvor besucht und waren am Nachmittag für rund drei Stunden auf Gut Skaugum zurückgekehrt. Am Donnerstagabend fuhren sie erneut zu dem 89-Jährigen, wie der norwegische Sender NRK berichtet.

Im Laufe des Donnerstags versammelten sich zahlreiche Familienmitglieder an Haralds Krankenbett. Neben Haakon und Mette-Marit besuchten deren Kinder Ingrid Alexandra und Sverre Magnus, Prinzessin Märtha Louise und deren Tochter Leah Isadora Behn sowie Haralds Schwester Prinzessin Astrid den König. Auch Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby durfte zum Monarchen. Er befindet sich derzeit mit elektronischer Fußfessel auf Gut Skaugum in Untersuchungshaft und darf das Anwesen nur in Ausnahmefällen verlassen, etwa für den Besuch kranker Angehöriger.

König Haralds Zustand ist "unverändert"

Am Donnerstagmorgen hatte der Hof die Nachricht veröffentlicht, dass sich Haralds Gesundheitszustand verschlechtert habe und nun "sehr ernst" sei. Am späten Nachmittag folgte ein weiteres Update: Der Zustand des Königs sei "unverändert". Angesichts der Situation wurden auch die geplanten Termine der engsten Familienmitglieder gestrichen. Haakons Besuch im Færder-Nationalpark und Sonjas Reise nach Trøndelag wurden abgesagt.

Auch im Land wächst die Sorge um den Monarchen. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sagte eine geplante Deutschlandreise ab, Parlamentspräsident Masud Gharahkhani brach einen Aufenthalt in Island vorzeitig ab. Vor dem Königlichen Schloss in Oslo legten Menschen Blumen für Harald nieder.

Die angespannte Stimmung ist auch rund um das Rikshospitalet zu spüren. Zahlreiche Journalisten und Schaulustige haben sich vor der Klinik versammelt.

Vor wenigen Tagen war Haralds Zustand noch "stabil"

Noch vor wenigen Tagen hatte das Königshaus Haralds Zustand als ernst, aber stabil beschrieben. Bei dem 89-Jährigen waren Bakterien im Blut nachgewiesen worden. "Der Gesundheitszustand Seiner Majestät des Königs hat sich verschlechtert. Er erhält Antibiotika gegen eine Infektion mit Bakterien im Blut, und er hat auf die Behandlung reagiert", hatte der Hof mitgeteilt.

Harald liegt bereits seit dem 17. August im Rikshospitalet. Ursprünglich war er wegen Wasseransammlungen im Körper aufgenommen worden. Diese waren nach Angaben des Hofes infolge einer Kortison-Behandlung gegen eine hämolytische Anämie aufgetreten.

(obr/spot)