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# Spanischer Stürmer Jesús de Miguel stirbt nach Zusammenprall
- URL: https://www.viply.de/news/spanischer-sturmer-jesus-de-miguel-stirbt-nach-zusammenprall/
- Published: 2026-11-03T11:34:29.000Z
- Updated: 2026-11-03T11:36:05.000Z
- Description: Der CD Tenerife trauert um Jesús de Miguel. Der Stürmer war im Zweitligaspiel gegen den FC Andorra mit dem gegnerischen Torhüter zusammengeprallt. Die Ärzte konnten sein Leben nicht mehr retten.
- Author: Redaktion
- Tags: Promi News, #spot

Der spanische Fußballprofi Jesús de Miguel ist tot. Der 30-jährige Stürmer des Zweitligisten CD Tenerife starb am Dienstag, 3\. November, um 8 Uhr morgens im Krankenhaus. Das teilte der Verein in den sozialen Medien mit. Am Montag war der gebürtige Madrilene im Heimspiel gegen den FC Andorra mit Torhüter Jesús Owono zusammengestoßen und hatte einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten.

"Vor Schmerz zerrissen, mit einem Kloß im Hals und ohne glauben zu können, dass dies wahr ist, teilen wir vom CD Tenerife den tragischen Tod von Jesús de Miguel Alameda mit", [schreibt der Klub.](https://www.clubdeportivotenerife.es/noticias/comunicado-oficial-fallecimiento-de-jesus-de-miguel?utm%5Fsource=chatgpt.com) "Es gibt keine tröstenden Worte, es gibt absolut nichts, was dieses Gefühl voller Trauer lindern könnte. Wir stehen an der Seite seiner untröstlichen Familie, seiner Liebsten und aller Tenerife-Anhänger, die heute über dieses grausame Ende weinen."

Die Familie bedanke sich für jede einzelne Beileidsbekundung, heißt es weiter. Zugleich bitte sie "von Herzen" darum, ihre Privatsphäre in diesen schrecklichen Momenten zu respektieren.

## Das Knie traf ihn mit voller Wucht

Das Unglück geschah laut spanischen Medienberichten in der Schlussphase der Partie im Estadio Heliodoro Rodríguez López, beim Stand von 2:2\. De Miguel war auf dem Weg zu einem Konter, als Andorras Keeper weit aus seinem Strafraum eilte, um den Ball in der Luft zu klären. Dabei stieß Owono mit seinem Knie gegen den Angreifer. De Miguel brach auf dem Rasen zusammen, der Torwart sah Rot.

Seine Frau und die gut einjährige Tochter hatten die Partie von der Tribüne aus verfolgt, wie spanische Medien berichten. Rund fünf Minuten wurde der Stürmer auf dem Platz behandelt, dann brachte ihn ein Krankenwagen in das Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria in Santa Cruz de Tenerife. Noch im Rettungswagen holten ihn die Sanitäter nach Angaben von ["El País" ](https://elpais.com/deportes/futbol/2026-11-03/el-tenerife-informa-del-empeoramiento-del-estado-de-salud-de-jesus-de-miguel.html/?utm%5Fsource=chatgpt.com)per Wiederbelebung zurück. Der Schiedsrichter brach das Spiel ab.

## Hasswelle gegen Owono

Am Montag hatte der Verein noch vorsichtig Hoffnung gemacht. "De Miguel atmet selbstständig, ist aber weiterhin bewusstlos", hieß es in einer ersten Mitteilung, sein Zustand sei ernst, aber stabil. In der Nacht dann die tragische Wendung: Der Klub meldete auf X, die Lage habe sich verschlechtert. Wenige Stunden später war de Miguel tot.

Im Stadion schlugen die Emotionen hoch, Owono wurde als "Mörder" beschimpft. Der Keeper schloss nach zahllosen Hasskommentaren seine Social-Media-Profile.

Der FC Andorra meldete sich nach der Todesnachricht zu Wort: "Mit gebrochenem Herzen und am Boden zerstört möchten wir der Familie von Jesús de Miguel, all seinen Mitspielern, Freunden und dem CD Tenerife unser aufrichtigstes Beileid aussprechen." [Unter dem Post sammeln ](https://www.instagram.com/p/DfRiHuTEUC6/?hl=de)sich Dutzende Kommentare gegen den Torwart.

## Der Pokal ruht

Der spanische Fußballverband RFEF verschob am Dienstag die angesetzten Pokalspiele der Copa del Rey und der Copa de la Reina ab. "Der Tod von Jesús de Miguel schmerzt zutiefst", erklärte der kanarische Regionalpräsident Fernando Clavijo. "Ein so junges Leben, mit so vielen Träumen und so viel vor sich." Auch die Liga, die Spielergewerkschaft AFE sowie der FC Barcelona und Real Madrid kondolierten. Die Madrilenen legten vor dem Training eine Schweigeminute ein, auch Gerard Piqué, Präsident des FC Andorra, zeigte sich erschüttert.

(mia/spot)