Spike Lee: ‚Auswirkung‘ von Filmen ist wichtiger

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Spike Lee stuft die "Auswirkung" seiner Filme wichtiger ein als Auszeichnungen.
Der 61 Jahre alte Regisseur, der während seiner Karriere bereits eine Reihe legendärer Filme inszeniert hat, zu denen auch ‚Do the Right Thing‘, ‚She’s Gotta Have It‘ und ‚Malcolm X‘ zählen, hat für seine Errungenschaften innerhalb des Filmbusiness weltweite Anerkennung geerntet. Dennoch betonte er nun, seinen Erfolg nicht an der Anzahl der Preise festzumachen, die er gewonnen hat. Dem ‚Hollywood Reporter‘ erklärte er stattdessen: "Das Ziel ist, nicht nominiert zu sein. Das Ziel ist, Filme mit Auswirkung zu machen und dieser Film [‚BlacKkKlansman‘] hat definitiv eine. Ich versuche nicht, irgendein grandioser Ar*** zu sein, der sagt ‚Oh, ich brauche keine Preise.‘ Das sage ich nicht. Aber was ich sage ist, es gibt wichtigere Dinge."

Lees ‚BlacKkKlansman‘ erzählt die Geschichte des dunkelhäutigen Polizeiinspektors Ron Stallworth, der in den 1970ern den Ku Klux Klan infiltriert. Der Regisseur selbst findet, dass der Film zur rechten Zeit herauskam, direkt inmitten der momentan weiterhin angespannten politischen und sozialen Situation in den USA. "Ich denke, er behandelt wirklich die Welt, in der wir heute leben. Ich sage das immer wieder, aber es ist wahr – ‚Die Sterne reihten sich auf.‘ Es geht immer ums Timing, wirklich", erläuterte die Filmlegende. "Du könntest alles machen – einen großartigen Song, Film, Theaterstück, Roman – und eine kleine Sache darin, sie trifft es nicht. Sie wird keine Auswirkung haben. Es geht ums Timing."

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